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Email bis auf geringe Reſte herausgeſchmolzen iſt, Arm⸗ und Halsringe, Ohrringe, kleinere Meſſer, Münzen, auch die im erſten Teile ſchon erwähnten Beſchläge von Verbrennungskaſten, häufig auch Stücke geſchmolzenen Glaſes, einmal, wie ſchon angeführt, ein größeres Stück Weihrauch. Die hier gefundenen Münzen werden wir unten am Ende des II. Abſchnittes zuſammenſtellen. Die Aſchen⸗ urnen waren entweder einfach in die Erde geſtellt, oder in der im Muſeum veranſchaulichten Weiſe mit großen Ziegeln umſtellt. Die meiſten dieſer Ziegel haben eine Größe von 49 cm. zu 38 em., daneben kommen aber auch quadratförmige von 37 cm. und kleinere von 18 cm. Seitenlänge vor, die letzteren nur bei ganz kleinen Urnen, alſo bei Kindergräbern. Die größeren Ziegel ſind meiſt mit einer Riefelung von konzentriſchen Kreisſtücken, aber nicht mit einem Stempel verſehen. Obwohl wir von der beſprochenen Aus⸗ grabung einen ganzen Wagen voll Ziegel auf dem Muſeumsſpeicher aufbewahren und weit mehr noch bei der Arbeit zerbrachen und zu Grunde gingeu, iſt unter dieſer großen Menge doch kein geſtempelter geweſen. 1882 hatte ſich ein quadratförmiger Ziegel mit einem Stempel der 22. Legion und einer mit dem Stempel MEPS gefunden. Offenbar iſt alſo das Ziegelbrennen im römiſchen Worms vor⸗ Zugsweiſe von Privatleuten betrieben worden.
In betreff der oben erwähnten Aſchenkiſten iſt noch zu be⸗ aerken, daß einige der in Mariamünſter gefundenen aus 2 über⸗ einander gedeckten, innen cylinderförmig ausgehöhlten Steinwürfeln beſtehen, die an der jetzt im Muſeum unter der Orgel zur linken Hand aufgeſtellten durch verbleite eiſerne Klammern auf beiden Seiten feſt mit einander verbunden waren. In den meiſten Fällen dagegen hatte man ſich mit einem Steinbehälter begnügt und die Offnung mit einer ſchweren Ziegelplatte bedeckt, ſo z. B. bei der jetzt im Muſeum aufgeſtellten Kiſte von der Geſtalt einer Säulentrommel und der daneben ſtehenden mit ovaler Vertiefung. Manche von dieſen Steinkiſten ſcheinen ſchon zu anderen Zwecken gedient zu haben, da ſich auf zweien, auf der im Muſeum unter dem Meilen⸗ ſtein ſtehenden und einer anderen Buchſtaben X und Xà, offenbar Verſatzzeichen, fanden.
In die Aſchenkiſte oder in den von Ziegeln umgebenen Raum zu der die Aſche bergenden Urne waren in der Regel ein oder


