sie ohne Frage an’ und vielleicht stamme sie, so fügt ei hinzu, aus irgend welchen Aufzeichnungen eines von Cüsars Offizieren.
So sehen wir in diesen Stellen die Szene der Übergabe zwar anschaulich geschildert, allein manches ist doch noch unaufgeklärt und bedarf noch weiterer Erläuterung.
Ich habe vorhin schon erwähnt, daß mir zu dem ritterlichen, tapferen Wesen des Vercingetorix das Niederknien, das flehende Emporheben: der Hände, was auch Florus mit dem Worte:„supplex“ andeutet, nicht recht zu passen scheine; ferner gibt uns der prächtige Waffenschmuck, mit dem sich Vercingetorix geziert hatte, zu denken, das feierliche Umreiten des Tribunals, das Hinwerfen der herr- lichen Waffen zu Cäsars Füßen und endlich die schweig- same, duldende Ergebung: des Unglücklichen. Alles dies wird uns vielleicht eher erklärlich, wenn wir an ein religiöses Opfer denken, an ein freiwilliges Opfer zum besten seines Vaterlandes. Vergleichen wir die Stelle im bell. Gall. VI. Buch cap. 16: Natio est omnis Gallorum admodum dedita religionibus, atque ob eam causam, qui sunt affecti gravioribus morbis quique in proeliis pericu- lisque versantur, aut pro victimis homines immolant aut se immolaturos vovent,
Die Gallier waren also sehr fromm und abergläubisch und scheuten sogar vor Menschenopfern nicht zurück.
Quod, pro vita hominis nisi hominis vita reddatur, non posse deorum immortalium numen placari arbitrantur.
Sie glaubten, die Gottheit könne nur besänftigt werden, “wenn für ein Menschenleben ein anderes dargebracht werde. Ausserdem ist für unsere Auffassung wichtig die Stelle: Caesar bell. Gall. VI, 14, 5, wo es heißt: in primis hoc volunt(Druides) persuadere non interire animas, sed ab aliis post mortem transire ad alios atque hoc maxime


