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Innern der Stadt schon aufs höchste gestiegen; schon hatte ein verzweifelter Arverner, namens Kritognatus, geraten, eher vom Fleische der zum Kriege Untauglichen das Leben zu fristen‘) als sich zu ergeben. Darauf trieb man die armen Mandubier, welche die Aufständischen vorher in ihre Stadt hatten aufnehmen müssen, aus derselben heraus und diese mußten nun, da sie auch von Cäsars Truppen nicht einmal als Sklaven angenommen werden. durften,?) ver- schmachtend zwischen den Stadtmauern und den römischen Verschanzungen hin und her irren. Auf diesem schrecklichen und furchtbaren Hintergrunde spielte sich. nun der letzte blutige Teil des Dramas ab. Alle Versuche der Eintsatzarmee nämlich, die Verschanzungen zu durchbrechen, scheiterten an der überlegenen Kriegskunst Cäsars und der eisernen, straffen Disziplin der Legionare. An einem Punkte, im Norden der Befestigungen freilich, wo ein Lager ziemlich ungünstig hatte angelegt werden müssen und auch das Gelände für die Römer schwierig war, hatten die Gallier unter Anführung des tapferen Arverners Vercassivellaunus schon fast die Verschanzungen durchbrochen, da machte der tüchtige Labienus mit 11 Kohorten einen wütenden Ausfall und Cäsar befahl einem Teil seiner Reiterei, den Feind im Rücken zu fassen;?) dadurch wurden die Stürmenden in die Flucht getrieben und bald war die Niederlage allgemein. Das Entsatzheer ging nun auseinander und die Festung war verloren. Vereingetorix hätte vielleicht auch jetzt noch fliehen können, er tat es nicht, sondern erklärte im Kriegsrat:: Da es ihm nicht gelungen sei, die Fremdherrschaft zu brechen, so sei er bereit sich als Opfer hinzugeben und soweit als möglich das Verderben von der Nation auf sein Haupt
1) VIL, 77,18. 2) VII, 78, 3. 3) VII, 87.


