Aufsatz 
Geschichte der Realschule. Festschrift zur Feier der Eröffnung des neuen Gebäudes für die Realschule i.E. in Oberursel a.T. und des 50jährigen Bestehens des Anstalt am 25. Februar 1913
Entstehung
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Oberlehrer durch Bürgermeiſter Füller in ihr Amt eingeführt wurden. Die Elementarfächer unterrichtete bis Oſtern 1911 Reallehrer Kexel, Geichnen und Goſang gab Lehrer Kaltenhäuſer noch bis zum Herbſt 1911. An dieſem Termine traten Oberlehrer Wiche und Zeichenlehrer Henkel in das Kollegium ein, endlich Oſtern 1912 die Oberlehrer Dr. Schaefer und Dr. Jilke. Vorübergehend tätig waren die Kandi⸗ daten Dr. Hartung und Weis.

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Prof. Hermann Wallenfels, geb. am 20. Januar 1871 zu Wiesbaden, evangeliſch, bejuchte von 1881 1800 das Königliche Gumnaſium jeiner Vaterſtadt; ſtudierte in Leipzig, Berlin und Marburg Geſchichte und Neuere Sprachen, beſtand 1895 das Staatsexamen in Marburg. Das Seminarjahr leiſtete er am Gumnaſium, das Probejahr am Realgumnaſium in Wiesbaden ab, ging dann drei Jahre als Hauslehrer nach England. Oſtern 1900 wurde er am Realgumnaſium in Dortmund als Oberlehrer angeſtellt, ging 1902 an die Oberrealſchule in Marburg, von wo er Herbſt 1910 nach Oberurſel überſiedelte, um die Leitung der Nealſchule zu über⸗ nehmen.

Johannes Schreiner, geboren zu Oberrod am 25. April 1880, katholiſch, ſtudierte an der Univerſität zu Straßburg i. Elſ. und an der Akademie zu Caen in Frankreich neuere Philologie und beſtand am 26. Mai 1906 die Staats⸗ prüfung für das höhere Lehramt. Während des Seminar- und Probejahres war er an dem Gumnaſium in Fulda, den Oberrealſchulen in Schmalkalden und Fulda und an der Realſchule in Geijenheim tätig. Am 1. April 1910 wurde er an dem Realgumnaſium zu Neunkirchen als Oberlehrer angeſtellt. Seit I. Oktober 1910 wirkt er an der Realſchule i. E. zu Oberurſel.

Dr. Jojef Meſjerſchmitt, geboren zu Homburg v. d. H. am 23. Auguſt 1883, katholiſch, beſuchte das Kaiſerin Friedrich-Gumnaſium in Homburg und ſtudierte an der TCechniſchen Hochſchule in Darmſtadt und an den Univerſitäten in München, Berlin und Bonn Mathematik, Phuſik, Botanik und Soologie. Im Juli 1907 wurde er auf Grund der Diſſertation:Die Emijſionsſpektren des Selens von der philoſophiſchen Fakultät der Univerſität Bonn zum Dr. phil. promoviert. Im November desſelben Jahres beſtand er das Staatsexamen. Das Seminarjahr leiſtete er am Königl. Gumnaſium zu Bonn, das Probejahr am Gumnaſium in Wipperfürth ab. Bis zum Herbſt 1910; war er als Hilfslehrer am Realgum⸗ naſium i. E. in Dillingen a. d. Saar tätig.

Arnold Wicke, geboren am 2. Juli 1881 zu Elvershauſen(Provinz Hannover), beſuchte das Herzogliche Sumnaſium zu Wolfenbüttel, ſtudierte in Er⸗ langen, Bonn und Halle Geſchichte und Philologie, beſtand die Prüfung für das höhere Lehramt am J. Februar 1908 zu Halle, war im Vorbereitungsdienſte am Realgumnaſium und Gumnaſium zu Goslar und an der Oberrealſchule zu Wilhelms⸗ haven und nach erlangter Anſtellungstätigkeit am Realgumnaſium und Gumnaſium

zu Leer tätig.

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