Aufsatz 
Tegnérs Stellung zur Theologie und Philosophie sowie zu den religiösen Richtungen seiner Zeit / R. Waldeck
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Antrag in das Leben gerufen oder weſentlich verbeſſert. Das beweiſen der Unterrichtsplan, die Schulordnung(1850), durch die eine völlig neue Organiſation der Schule herbeigeführt wurde, die Prüfung der Abiturienten durch die Lehrer(1837), die Matu⸗ ritätsordnung(1857), das Prüfungsreglement für die Candidaten des höhern Schulamts, die Schulgeſetze, die Schulgeſänge, die Errichtung der Realclaſſen, die Einführung von Conferenzen, die beſſere Einrichtung der Matrikel, die Einführung der Turnübun⸗ gen, die bewirkte Anſtellung eines Zeichenlehrers und Trennung des Diafonats vom Gymnaſium. Um die Bibliothek hat er ſich große Verdienſte erworben. Von ihm ſtammt die Gruͤndung der Strube'ſchen Stiftung zur Unterſtützung bedürftiger Schüler, die jetzt 781 ½ Thlr beträgt. Auf ſeine Anregung wurde den Programmen eine andere Einrichtung gegeben und der Program⸗ mentauſch eingefuͤhrt. Er betrieb die Firation der Lehrergehalte auf das Eifrigſte, ſorgte für beſſere Cenſurformulare, richtete die ſog. Abendunterhaltungen ein ꝛc., und hatte überhaupt für Alles das lebendigſte Intereſſe, was die Schule, die ſein Leben war, in irgend einer Weiſe fördern konnte. Die Lehrer ſahen ihn um ſo mehr nur ungern aus ihrer Mitte ſcheiden, da alle in ihm einen in hohem Grade gerechten und humanen Vorgeſetzten be⸗ ſaßen. Die dadurch ausfallenden Stunden mußten von andern Lehrern des Gymnaſiums übernommen werden, deren Stelle dann der interimiſtiſche Hülfslehrer ausfüllte. Die Geſchäfte des Direc⸗ tors wurden wie früher vom zweiten Lehrer beſorgt. Die Schul⸗, Eramen⸗ und Ferienzeit trat an den geſetzlich vorgeſchrie⸗ benen Tagen ein. 1861.

Am 22. October begann nach einer vom zweiten Lehrer ge⸗ haltenen Anſprache der Unterricht für das Winterſemeſter, nach⸗ dem Tags zuvor die Aufnahmeprüfung Statt gefunden hatte.

Am 29. October wurden 3 ½ Thlr. als Beitrag der Gym⸗ naſiaſten zum Jahn-Denkmal nach Berlin geſchickt.

Am 21. December. Austheilung der Cenſuren in herkömm⸗ licher Weiſe. In der an dieſem Tage veranſtalteten Abendunter⸗ haltung wurde Folgendes vorgetragen: 1.O ſanfter, ſüßer Hauch