21 Hülfsſätze zur Löſung der Aufgaben über das ſchiefwinklige Dreieck und Aufgaben, die ſich auf den Sinusſatz ſtützen.
Franzöſiſch, 2 St. König. Grammatik Plötz. Lekt. 58— 79. Lektüre aus Plötz Manuel. Exercitien alle 14 Tage; Extemporalien alle 4 Wochen.
Hebräiſch, 2 St. Im Sommer: König. Im Winter: Demandt. Grammatik: Verbum, Nomen, Numerale nach Geſenius. Lektüre: Leſebuch von Geſenius.
Phyſik, 2 St. Hebel. Im Sommer: Chemie. Im Winter: Magnetismus und Elektrizität.
Geſchichte u. Geographie, 3 St. Leiß. Römiſche Geſchichte bis 476 n. Chr. Daneben Repetition der brandenburgiſch⸗preußiſchen Geſchichte. Geographiſche Repetitionen.
Secunda 2. Ordinarius: Prof. Waldeck.
Deutſch, 2 St. Leiß. Lektüre: Im Sommer: Wilhelm Tell, Cid; im Winter: Prinz Friedrich von Homburg, Minna von Barnhelm. Daneben Lektüre nach Hopf und Paulſiek. Me⸗ morieren Schillerſcher Gedichte. Einſchlagende Bemerkungen über Metrik, Poetik und Dispoſitions⸗ lehre. Themata der Aufſätze: 1) Was veranlaßte die Gallier im Anfang des Jahres 52 zum Aufſtande gegen die römiſche Herrſchaft? 2) Inhaltsangabe und Dispoſition der Eingangsſcene in Schillers„Wilhelm Tell“. 3) Welche Eigenſchaften nehmen wir an den griechiſchen Helden in Schillers„Siegesfeſte“ wahr? 4) Wie wird in der Rütliſcene die Rechtmäßigkeit der Hand⸗ lungsweiſe der Eidgenoſſen begründet? 5) Der Cid unter Ferdinand d. Gr.(Klaſſenarbeit). 6) Welches Bild entwirft Herder von der Perſon des Cid? 7) Weshalb bedauern wir den Tod des Kyros in der Schlacht bei Kunaxa. 8) Was erfahren wir aus Kleiſts„Prinz Friedrich von Homburg“ über den Gang der Schlacht bei Fehrbellin? 9) Was bringt uns der erſte Akt von Leſſings„Minna von Barnhelm“ zur Anſchauung? 10) Wie ſucht Tellheim(IV,6) ſein Ver⸗ halten Minna gegenüber zu rechtfertigen, und wie widerlegt dieſelbe ſeine Gründe?(Klaſſen⸗ arbeit).
Lateiniſch, 8 St. Waldeck. Lektüre im Sommer: Caes. bell. gall. V teilweiſe und VI; im Winter: Cic. Reden gegen Catil. 3 St.— Vergil lib. I und II teilweiſe. 2 St.— Gram⸗ matik: Die Lehre vom Tempus, Modus, Infinitiv, Partic., Sup., Gerundium. Wöchentlich ein Exerc. oder Extemp. Viele mündliche Üüberſetzungen ins Lat. nach Oſtermann. 3 St.
Griechiſch, 7 St. Waldeck. Lektüre: Xen. Anab. lib. II, III und V zum Teil. 3 St. Hom. Od. lib. I, II und III zum Teil. 2 St. Grammatik im Sommer: Repetition der For⸗ menlehre und Übungen nach Berger und Heidelberg; im Winter: Moduslehre und Übungen nach Seyffert⸗Bamberg. Wöchentlich 1 Exerc. 3 St.
Mathematik, 4 St. Im Sommer Angersbach, im Winter Hebel. Arithmetik und Algebra 2 St. Proportionen, Eigenſchaften der natürlichen Zahlen, Zahlſyſteme und Zahlzeichen, Dezimal⸗ brüche, Maße, Gleichungen erſten Grades mit einer und mehreren Unbekannten, arithmetiſche Reihen erſter Ordnung, das Quadrieren und ſeine Umkehrung(§. 14—27 nach Schubert).— Planimetrie 2 St. Proportionen, Ähnlichkeit der Figuren, Feuerbachſcher Kreis und Potenzlinien, Repetition der früheren Sätze, Konſtruktionsaufgaben.


