Aufsatz 
Bestimmungstabellen der zur Flora Nassau's gehörenden Pflanzengattungen
Entstehung
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traubenförmigem ꝛc., kurz nicht einfachem Blüthenſtande ſind hier noch nicht berückſichtigt und würde ihnen eine höhere Nummer wie 167 vorgeſetzt ſein müſſen. Ein beſonderes Gewicht iſt zu geben auf die fetter gedruckten Charaktere, da ſie den weſentlichſten Gegenſatz enthalten. Die anderen ſind controlirender Art und beſonders dazu beſtimmt, das Bild des ganzen Genus zu vervollſtändigen. Deshalb iſt auch ſehr häufig, beſonders für die höheren Stufen des Unterrichts, der Bau der einzelnen Theile], beſonders der Blüthen, die Beſchaffenheit der Früchte mit herangezogen worden. Dem Ermeſſen des Lehrers muß es nun überlaſſen bleiben, wie viele der controlirenden Merkmale beobachtet werden ſollen. Doch wird es ſehr zu empfehlen ſein, wenn am Schluſſe der ganzen Beſtimmung ſämmtliche Charaktere der Pflanze, wie ſie bei dem Gebrauch der Tabellen beobachtet wurden, zu einer abgerundeten Arbeit zuſammengeſtellt werden, damit ein zuſammenhängendes Bild der Gattung entſtehe. Bisweilen tritt der Fall ein, daß ein und daſſelbe Genus der Tracht nach weſentlich verſchieden gebaute Arten enthält, oder auch, daß es aus anderen Urſachen zweifelhaft bleibt, welcher Verweiſungsnummer zu folgen ſei. In allen dieſen Fällen iſt dafür geſorgt, daß auch der Zweifler an das richtige Ziel geräth. Denn alsdann wird das Zweifelhafte irgend einer Nummer an einer ſpäterer Stelle ausgeſchieden oder auf den eigentlich rich⸗ tigen Weg von neuem verwieſen.

Vorbemerkung zu den Beſtimmungstabellen.

Es war eigentlich meine Abſicht, die in den Tabellen gebrauchten Kunſtausdrücke in einem Anhang kurz zu erklären, ſowie namentlich durch ſchematiſche Abbildungen zu demonſtriren, damit jeder An⸗ fünger Gebrauch davon machen könne. Da indeſſen hierdurch der zu benutzende Raum auf ein noch kleineres Maß reducirt worden wäre, und da es mir vor Allem darauf ankam, einestheils die Prin⸗ cipien zu entwickeln, wonach ich die unternommene Arbeit zu vollenden gedenke, anderentheils eine Probe der Ausführung ſelbſt zu geben, ſo durfte ich wohl hier von der Terminologie abſehen. Uebrigens ſollten dieſe Kunſtausdrücke den Schülern der zweiten Stufe des botaniſchen Unterrichts, von welchen die Tabellen erſt gebraucht werden ſollen, größtentheils bekannt und jedenfalls in den ihnen zu Gebot ſtehenden Lehrbüchern(z. B. Leunis Schulnaturgeſchichte) leicht nachzuſehen ſein.