Aufsatz 
Über die Formen der Medialfunktion bei dem gotischen Verbum / [C. Chr. Wagner]
Entstehung
Einzelbild herunterladen

26

Mathematik und Rechnen. Geometrie: Erklärung undjEinübung der geometrischen Grundbegriffe von Körper, Fläche, Linie, Punkt. DiegWinkel, die Parallellinien, die Winkel im Dreieck und die Congruenzsätze. Kambly§. 1 44,§. 47 50. 1 St. wöchentlich. Rechnen: Repetition und Erweiterung der Bruchrechnung; einfache Regeldetri-Aufgaben nach Kober II. Heft§. 1 21. 3 St. wöchentl.

Zeichnen. Freihandzeichnen: Ornamente, Rosetten, Arabesken nach Vorlagen und Gypsen, Körperzeichnen. 2 St. wöchentl. Geometrisches Zeichnen 1 St. wöchentl.

Schönschreiben. Currentschrift nach Beumer; einige Schüler fertigen in einer der beiden Schreibstunden Zierschriften u. dgl. an. 2 St. wöchentl.

Singen. 30 Choralmelodien und 12 16 zweistimmige Lieder. 1 St. wöchentl.(in Gemeinschaft mit der 2. Abth.).

Turnen(in Gemeinschaft mit der 2. Abth.): Freiübungen und Geräthübungen.

Sexta.

Ordinarius: Reallehrer Leimbach.

Religionsunterricht. a) Biblische Geschichte des A. T. nach Zahn. b) Katechismus: Einleitung, das 1. und 2. Hauptstück erläutert und mit Luthers Erklärung auswendig ge- lernt. Einprägung einer mässigen Anzahl von Katechismussprüchen, sowie von ca. 8 10 Kirchenliedern, zunächst im Anschluss an die Festzeiten des Kirchenjahres. 3. St. wöchentl.

Deutsch. a) Lesen, theils cursorisch, theils statarisch, in Hopf und Paulsieks Lesebuch für Sexta; Nacherzählen des Gelesenen und schriftliche Uebungen aus dem Lese- stoff. Memoriren und Vortragen von Gedichten aus dem poetischen Theile des Lesebuchs. b) Grammatik im Anschluss an das Lesebuch: Wortformenlehre und das Einfachste aus der Satzlehre im Anschluss an die lateinische Grammatik. c) Stylübungen in Verbindung mit den Rechtschreibübungen: Kurze Beschreibungen, Erzählungen, Vergleichungen; alle 14 Tage eine schriftliche Arbeit zur häuslichen Correctur.

Lateinisch. Regelmässige Declination der Substantiva und Adjectiva nebst Compa- ration der letzteren; Pronomina, Zahlwörter, das Hülfszeitwort und die vier regelmässigen Conjugationen. Die Adverbien, Präpositionen und die Deponentia. Grammatik von Ferd. Schultz bis§. 105; ferner§. 155, 156, 161, 162. Das Uebungsbuch von Spiess bis Cap. XXIV nebst Aneignung der darin enthaltenen Vocabeln. Jede Woche ein Scriptum oder Extemporale zur häuslichen Correctur. 9 St. wöchentl.

Geschichte. Biographische Erzählungen aus der griechischen und römischen Ge- schichte. 2. St. wöchentl.

Geographie. Die nöthigsten Vorbegriffe aus der mathematischen und physikalischen Geographie am Globus und an den Planiglobien. Deutschland und die übrigen Länder Europas nach Grenzen, Gebirgen, Flüssen und Hauptstädten. Die allgemeinen Umrisse der anderen Erdtheile. Hartmanns Lehrbuch der Geographie§. 1 64. 2 St. wöchentl.

Naturgeschichte. Botanik im Sommer: Beschreibung vorkommender, von den Schü- lern selbst mitgebrachter Pflanzen, welche in ihrer Blüthenbildung einfach und instructiv sind. Kenntniss und Einübung der einfachsten terminologischen Bezeichnungen. 1. St. wöchtl.