Aufsatz 
Über die Formen der Medialfunktion bei dem gotischen Verbum / [C. Chr. Wagner]
Entstehung
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historische Darstellungen, Geschäftsaufsätze. Alle 3 Wochen eine schriftliche Arbeit abzu- liefern. 3 St. wöchentl.

Lateinisch. a) Grammatik: Aus der Syntax wurde nach Schultz' Grammatik behandelt die Lehre vom Dativ, Genitiv, Ablativ und das Wichtigste aus der Temporalehre(§. 203 235; 239 249 mit Auswahl), und hieran anschliessend entsprechende Uebungen im Uebersetzen aus dem Deutschen in's Lateinische nach Spiess für IV. S. 28 70; ferner wurde die oratio obliqua durchgenommen. Wöchentl. ein Exercitium.

b) Lectüre: L'Homond p. 60 76, 179 188; sodann Caesar de bello gall. I. 1 35. 5 St. wöchentl.

Französisch. a) Grammatik: Plötz' methodische Grammatik, Lect. 1 5, Eigen- thümlichkeiten der regelmässigen Conjugationen; Lect. 6 23, die unregelmässigen Verben; Lect. 24 28, Anwendung von avoir und éêtre; reflexive und unpersönliche Verben. Ge- schlecht der Substantiva, das Adjectiv und Adverb.

Lectüre: Ausgewählte prosaische und poetische Stücke aus Plötz' Lectures choisies, Seite 1 42, mit daran geknüpften Sprechübungen. Memoriren von Gedichten. Jede Woche ein Théme oder Extemporale. 4 St. wöchentl.

Englisch. Grammatik: Nach Plates vollständigem Lehrgang der englischen Sprache I. Theil Einübung der Aussprache und die sämmtlichen Wortarten. Lectüre: Das angehängte Lesebuch und ausgewählte Stücke aus Lüdeking's Lesebuch. Wöchentl. ein exercise. 4 St. wöchentl.

Geschichte des Mittelalters: Die Reiche in Italien; das Frankenreich; Ausbreitung des Christenthums seit 476. Muhamed und die Ausbreitung seiner Religion. Die Karolinger, die Kreuzzüge bis zur Entdeckung von Amerika mit besonderer Berücksichtigung der deut- schen Geschichte, der die Neuzeit anbahnenden weltgeschichtlichen Ereignisse und die An- fänge der preussischen Monarchie nach Dittmar und Pütz. 2 St. wöchentl.

Geographie: Physikalische und politische Geographie von Asien, Afrika, Amerika und Australien; nach Hartmann's Geographie. Kartenzeichnen zu Hause und Uebungen auf der Schultafel. 2 St. wöchentl.

Naturwissenschaften. a) Physik: Uebersicht und Aufgabe der verschiedenen Zweige der Naturwissenschaft als Einleitung. Die allgemeinen Eigenschaften der Körper. Parallelo- gramm der Kräfte. Hebel und schiefe Ebene und die darauf beruhenden einfachen Ma- schinen, der freie Fall; das Barometer, der Heber; nach Koppe.

b) Botanik im Sommer: Wiederholung des Linné'schen System und vielfache Uebung im Bestimmen der Pflanzen nach demselben; Kenntniss eines bewährten natürlichen Systems, erläutert an den von den Schülern mitgebrachten Pflanzen, neben Berücksichtigung der interessanten ausländischen Gewächse. Besuch des botanischen Gartens der Universität und Excursionen. Hieran aunschliessend die geographische Verbreitung der Pflanzen. 2 St. wöchentl. Im Winter: Das Wichtigste aus der Anatomie und Physiologie des menschlichen Körpers nach Bocks Bau, Leben und Pflege des menschlichen Körpers, erläutert durch zahlreiche plastische Nachbildungen und mikroskopische Präparate. 2 St. wöchentl.