Aus gleichem Anlaſſe ſtifteten Ihre Kaiſerlichen und Königlichen Hoheiten der Kronprinz und die Fran Kronprinzeſſin am 27. Januar mit fürſtlicher Liberalität ein Univerſität s⸗Stipendium für Schüler des Lyceum Fridericianum.(S. unten S. 57.)
Die zweite Abiturientenprüfung, für Schüler der Ober⸗Prima b, wurde in ihrem ſchriftlichen Theile vom 12. bis zum 17. Februar, in ihrem mündlichen Theile am 14. März unter dem Vorſitze des Directors abgehalten.
Am 10. März, dem Geburtstage der hochſeligen Königin Luiſe, fand eine muſikaliſche Abend⸗ unterhaltung zum Beſten der hieſigen Luiſen⸗Stiftung ſtatt. Der Ertrag der geſammelten freiwilligen Gaben betrug 155 Mark 81 Pf.
Der Bibliothek und dem naturhiſtoriſchen Lehrapparate floſſen auch in dieſem Schuljahre manche Geſchenke zu, was mit gebührendem Danke gegen die Geber hier erwähnt wird.
II. Statiſtiſches.
A. Lehrer.
In dem verfloſſenen Schuljahre wurde der Unterricht von 34 Lehrern ertheilt. Es waren dies:
a) der Director: Dr. Gideon Vogt;
b) zehn Oberlehrer: 1. Profeſſor Dr. Otto Weber; 2. Carl Schorre; 3. Dr. Georg Lindenkohl; 4. Julius Riedel; 5. Dr. Eduard Auth I.; 6. Dr. Theodor Hartwig; 7. Dr. Chriſtian Prätorins; 8. Dr. Carl Zuſchlag; 9. Dr. Bernhard Schmidt; 10. Dr. Carl uth.
c) zwölf ordentliche Lehrer: 1. Oberlehrer Dr. Friedrich Heußner; 2. Dr. Carl Heldmann; 3. Dr. Wilhelm Krämer; 4. Dr. Eduard Auth II.; 5. Otto Range; 6. Johann Püttgen; 7. Dr. Siegmund Paulus; 8. Carl Wagner; 9. Dr. Oscar Kius; 10. Dr. Gottlieb Wendel; 11. Chriſtian Langsdorf; 12. Adolf Stoll.
d) vier wiſſenſchaftliche Hülfslehrer: 1. Wilhelm Schaub; 2. der cand. prob. Julius Zülch; 3. der cand. prob. Dr. Otto Rauſenberger; 4. der cand. prob. Carl Finſterwalder.
e) zwei beauftragte Lehrer: Pfarrer Carl Fürer(für den evangeliſchen) und Kaplan Joſeph Hoffmann (für den katholiſchen Religionsunterricht).
f) zwei Elementarlehrer: 1. Wilhelm Stern; 2. Wilhelm Bättenhauſen.
g) ein techniſcher Hülfslehrer: Franz Temme(für Geſangunterricht)..
Als Probe⸗Candidaten waren dem Gymnaſium zugewieſen: Wilhelm Schaub(bis Herbſt 1876); Julius Zülch(bis 1. December 1876); Dr. Otto Rauſenberger; Carl Finſterwalder(ſeit Herbſt 1876); Richard Franz(ſeit Herbſt 1876) und Otto Köhler(ſeit dem 3. März 1877).


