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Ebend. 2aldoœαree r6 0.24os. Was ist hier für ein Geräthe zu verstehn? Schon der tech- nische Ausdruck 2aldocrres lässt keinen Zweifel übrig, dass es das Takelwerk ist, das Hauptgeräthe der Segelschiffe. Scheffer. Milit. Nav. p. 35 f.— Davon muss man rir owen, ro? loon im 19. Vers wohl unterscheiden Dass man aber hierunter nicht diejenige Ausrüstung des Schiffes, welche im hölzer- nen und hängenden Geräthe bestand, begreifen dürfe, weil roĩ rAolon dabel steht, zeigt das Folgende. wo die Anwendung von Ankern, Mast und Segel noch genannt wird. Es ist vielmehr darunter(Vs. 19) das Gepäck des Schiffes, sowohl die Ladung und sonstige Ausstattung desselben als das Gepäck der Reisenden, vielleicht auch Waffen der Soldaten zu verstehen, welches alles 0zεε τ⁷ mQοot heissen kann, so gut wie alle zum Schiffe gehörige Geräthschaften, die zu Bedürfniss und Bequemlichkeit der Fahrenden dienen. Im vorhergehenden Verse(18) heisst es blos 47 ⁷ νν rroorro ohne Artikel,„sie machten einen Auswurf,“ also nicht alles warfen sie über Bord, Vs. 19 aber* ⁶.νεε τν mοπe⁵ν 105 arlolou ,Ofuauee mit dem Artikel, um das Ganze anzuzeigen:„Wir warten mit eigenen Hländen das ganze Gepäck des Schiffes hinaus.“ Zuletzt Vs. 38 werfen sie auch noch den übrigen Speisevorrath in’s Meer.
VS. 33. Anstatt auf das Präsens deεœαrelerre zu achten hat man aus dem hier Gesagten ein vierzehntägiges Fasten gemacht, welches aber doch wieder kein Fasten hat seyn sollen. Der Sinn nach wörtlicher Cebersetzung ist klar:„Heute esst ihr fortwährend nichts vor Erwartung des vierzehnten Tages.“ Vgl. Vs. 29. Denn so lange dauerte schon der Sturm. Dass 0iμμον zwischen reo. und εαν steht, ist Kürze des Ausdrucks.
VS. 40. Ohne Aunschaulichkeit der Sache übersetzte früher De Wette mit Andern:„Nun lichteten sie die Anker, und liessen[das Schiff]) in's Meer, indem sie zugleich die Bande der Steuerruder löseten. Nachdem sie auch das Vordersegel gegen den Wind gerichtet, fuahren sie auf den Strand los.“ Wo soll das Schiff gewesen seyn, ehe sie es in's Meer liessen? Luther's Uebersetzung ist wenigstens deut- licher:„Und da sie die Anker aufgehoben, liessen sie sich dem Meer und löseten die Ruderbande auf und richteten den Segelbaum nach dem Winde und trachteten nach dem Ufer.“ Im Commentar und in der spätern Uebersetzung hat de Wette sich berichtigt:„Die Anker, nicht das Schiff.“ Allein auch so bleibt im Uebrigen noch Unklarbeit. Die Beschreibung, welche Berghaus a. a. O. p. 408 ff. von der nier berührten Einrichtung die Steuer zu lösen macht, ist so verwirrt, wie die Zeichnung dazu. Die Sache scheint mir vielmehr einfach folgende zu seyn: Die grössern Kauffahrteischiffe der Alten hatten gewöhn- lich zwei Steuerruder, an jeder Seite des Hintertheils eins. S. intrr. ad Lucian. Toxar. c. 6. Böckh. a. a. St. p. 125. Berghaus n. a. St. p. 427 ff. u. Andere. Diese Steuerruder waren nicht so fest, wie bei uns, mit dem Schiffe verbunden, sondern leicht herauszunehmen. Euripid. Helen. 1536. Herodot. III, 136 u. Andere. Berghaus p. 392. So leicht, wie die Ruder und die Segel. Athen. VIII p. 361 B. Bei Sturm oder auch bei gleichmässig anbaltender Richtung band man die Steuer fest, dass sie in gleicher Lage blieben. Während des Sturmes, welchen der Apostel zu bestehn hatte, waren sie fest gebunden worden, jetzt aber, da man an das Land fahren wollte, band man die Riemen wieder los, damit gesteuert werden konnte.
Das in diesem Verse genannte Segel ist der Artemon, das heisst das von den am grossen Maste und von den am kleinen Maste angebrachten verschiedene, das kleinste Segel(nach Böckh. a. a. 0. S. 140). Ein grösseres Segel würde dem Winde zu viel Gewalt gegeben haben.
XXVIII, 1. MeIUr y. Aeltere und Neuere, neulich noch Melitios Geogr. Vol. II p. 244 ed. 2* wollen unter diesem Namen nicht Malta, sondern das gleichnamige Meltry, Meleda, Ragusa gegenüber, verstehen, weil das Schiff eν ¶ m oο vs. 27 umhergetrieben wird und Meleda im Adriatischen Meerbusen liegt, Malta aber nicht. Allein die Nähe von Sicilien und die im Frühjahre von Meltry aus erfolgte Landreise, wie sie Cap. 28 erzählt wird, zeigt unwidersprechlich, dass die Tradition, welche Malta angiebt, richtig sey, welche auch, wie mich ein Reisender, der die Gegend in dieser Beziehung genau durchforscht hat,(Herr Dr. Pinkerton) versichert, von der Oertlichkeit vollkommen bestätigt wird Das jonische und Siculische Meer rechnete man damals auch zum Adriatischen, über dessen verschiedenen Begriff s. unter Andern Mannert Italien 1 p. 13 ff.


