Aufsatz 
Über die Grundlagen der Rechnung mit Quaternionen / von W. Unverzagt
Entstehung
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Chemie(3 Std. wöchentl.). Die Metalloide und die leichten Metalle nebst den wichtigsten Ver- bindungen derselben, unter Benutzung von Siebert's Leitfaden der Chemie. Siebert.

Zeichnen(2 Std. wöchentl.). Freihandzeichnen: Perspektivisches Körperzeichnen, schattierte Ornamente nach Vorlagen zur Vorbereitung für das Zeichnen nach Gyps, Linearzeichnen: Rechtwinklige Projektion des Punktes, der Strecke, der ebenen Figuren, der Prismen, Pyramiden und regulären Polyeder, des Cy- linders und Kegels, Abwicklung der Körper- netze; Benutzung der Farbe, Rändelmanier.

Gut.

Gesang(2 Std. wöchentl.). Wie Kl. IV.

Turnen(2 Std. wöchentl.). Frei-, Ordnungs-, Gerät- und Rüstübungen. Effelb erger.

Prima. Ordinarius: Professor Unverza gt.

Religionsunterricht(2 Std. wöchentl.). Kom- biniert mit Secunda.

Deutsch(4 Std. wöchentl.). Gelesen: Uhland's Ernst von Schwaben; Schiller's Tell und Wal- lenstein; Goethe's Egmont und Hermann und Dorothea. Erklärung von schwierigeren Ge- dichten Schiller's, sowie von einigen Goethe'schen Balladen. Das Wichtigste über Leben und Werke der grölsten deutschen Dichter nach Kluge's Litteraturgeschichte. Deklamations- übungen. Stilübungen: Dreiwöchentliche Aufsätze über folgende Themata:

a. Oberprima(nur im Sommer):

1. Weshalb hat Chlodwig den Beinamender Grolſse nicht erhalten? 2. Gang der Hand- lung in Uhland's Ernst von Schwaben. 3. Die drei südeuropäischen Halbinseln. Ein geographischer Vergleich.(Schularbeit.)

4. Gang der Handlung in Schiller's Wallen- stein's Lager. 5. Charakteristik des Wacht- meisters in Wallenstein's Lager.

b. Unterprima:

1. Welche Vorteile gewährt das Leben in einer groſsen Stadt? 2. Wodurch hat Karl der Groſse seinen Beinamen verdient? 3. Alpen und Pyrenäen. Ein geographischer Vergleich.(Schularbeit.) 4. Der Glocken- guſs. 5. Die Verdienste König Rudolfs I. um das deutsche Reich. 6. Wodurch gelangt

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das Haus Habsburg am Ende des fünfzehnten und zu Anfang des sechzehnten Jahrhunderts auf den Höhepunkt seiner Macht? 7. Inwie- fern kann die Lage der Stadt Wiesbaden eine bevorzugte genannt werden? 8. Würde es für den Menschen eine Wohlthat sein, wenn er die Zukunft voraus wülste?(Schularbeit.) 9. Die Veränderungen der staatlichen Verhält- nisse Europa's zu Anfang des achtzehnten Jahr- hunderts. 10. Die Vorzüge des nassauischen Landes. 11. Nacherzählung der Goethe'schen Ballade vom vertriebenen und zurückgekehrten Grafen.(Schularbeit.) 12. Wie zeigt sich uns im ersten Akt von Schiller's Tell das tyrannische Treiben der Vögte? Schmitthenner.

Französisch(6 Std. wöchentl.). Grammatik (3 Std.). Repetition der Lehre vom Konjunktiv. Beendigung der Abteilung IV. des Lehrganges von Magnin& Dillmann(Lektion 64 90). Repetition der wichtigsten Regeln der Syntax. Mündliche und schriftliche Übersetzungen aus Plötz' Übungen zur Syntax. Wöchentlich ein Exercitium oder ein Extemporale. Vielfache Sprechübungen. Magnin.

Lektüre(3 Std.). Gelesen wurden schwierigere Stücke aus dem zweiten Teile von Lüdecking's Lesebuch, aulserdem Mademoiselle de la Seigliére von J. Sandeau, Bruchstücke aus Corneille's Cid, aus den Précieuses ridicules und aus dem Bourgeois gentilhomme von Molière. Viele Gedichte und Prosastücke wurden auswendig gelernt. Sprechübungen knüpften sich an die Biographien französischer Schriftsteller und an Stoffe aus den übrigen Lehrgebieten.

Unverzagt.

Englisch(4 Std. wöchentl.). Grammatik. Durch- genommen wurden: Plate II. die Lektionen 48 V bis zu Ende mit mündlicher und schriftlicher

Übersetzung der Übungsstücke. Wiederholung

der ganzen Grammatik. Ein Exercitium oder

ein Extemporale wöchentlich. Lektüre. Es

wurden gelesen in Lüdecking II. eine Anzahl

Stücke aus den verschiedenen Abteilungen, so-

wie die Settlers von Marryat ganz. Memorieren

von Gedichten. Sprechübungen im Anschluſs an die Lektüre. Dillmann.

Geographie(2 Std. wöchentl.). Europa, insbe-

sondere Deutschland. Nach Daniel's Lehrbuch. Repetitionen. Schmitthenner.

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