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Schulz und unter ſteter Vergleichung des deutſchen Sprachgebrauches, Ueberſetzen der einſchlägigen Beiſpiele im Leſebuche.— Franzöſiſch, 2 St., Roßmann, ſeit dem 5ten Dec. Feuling: in der unteren Abtheilung Leſen, die Deklination, die Hilfszeitwörter nach der Grammatik von Gnüge; in der oberen Abtheilung außerdem das Formelle der Fürwörter und der regelmäßigen Zeitwörter; Lektüre in Ahn's erſtem Curſus in der unteren Abtheilung bis Nr. 12, in der oberen bis Nr. 50 mit Retroverſionen.— Deutſch, 3 St., Seipp: Uebungen im betonten Leſen, im mündlichen Vortrage und im Rechtſchreiben; die Wortbiegung, die Lehre vom einfachen Satze und von den einfachen Satzverbindungen nach Lange.— Geſchichte, 2 St., Uhrig: Geſchichte der älteſten Völker, Mythologie und Sagengeſchichte der Griechen und der Römer.— Geographie, 2 St., Uhrig; die Grundlehren der phyſikaliſchen Geographie; Deutſchland.— Mathematik, 3 St., Glaſer: Arithmetik, 2 St., die gemeinen und die Decimalbrüche, der Dreiſatz, Auflöſung der Aufgaben in Dieſterweg's praktiſchem Rechenbuche nach dem Zweiſatze; Geometrie, 1 St., die Elemente der Planimetrie bis zur Dreiecks⸗Congruenz imncl. nach Wiegand's erſtem Curſus.— Naturkunde, 2 St., Burger: im Sommer Botanik, im Winter aus der Zoologie die Be⸗ ſchreibung der Wirbelthiere.— Freihandzeichnen, 2 St., Hoff mann— Schoͤnſchreiben, 2 St., Schüler. 8
Tertia(Klaſſenführer Hoͤbeh Griechiſch, 4 St. ¹ Hobel: in Anter⸗ Tertia nach der Formenlehre von Spieß die Flexionslehre der nomind und adjectiya nebſt Comparation der letzteren, Flerion der numeralia und pronomina, die verba pura, v. muta und v. liquida, das Augment und die Reduplication, die Betonung der verba, die v. auf t.(von Cap. 1—29); Lectüre, in Halms griech. Leſebuch(von S. 1—58); in Ober⸗ Tertia ausfuͤhrliche Behand⸗ lung des etymologiſchen Theils nach Buttmann's Gramm. von§. 1—110; Lectüre in dem genannten Leſebuche von S. 1—58 und von S. 69— 98 und v. S. 113— 127 alle vier Wochen (in der ob. Abth.) ein exercitium pro loco nach Dictaten.— Latein,„ 8 St., Höbel: a) in Unter⸗ Tertia nach der Grammatik nach Schulz Wiederholung und feſtere Begründung der Formenlehre, ſowie das Hauptſächlichſte der Syntar; Lecküre gemeinſchaftlich mit Ober⸗Tertia, ſo daß die ſchwierigeren Theile der obern Abtheilung vorbehalten waren;) in Ober⸗ ⸗Tertia nach derſelben Gramm. möglichſt ausfühtliche Behandlung der Syntax; vom Gebrauche der casus, der modi, der. tempora, der participia, der gerundia und supina; in beiden Abtheilungen Ein⸗ übung der ſyntactiſchen Regeln durch ſchriftliche Ueberſetzungen in der Anteitung ꝛc. von Krebs durch wöchentliche exercitia pro loco nach Dictaten; Lectüre der 9 erſten Feldherrn des Corn. Nepos, ſowie der Flores et Fructus ed. Wagner, von pag. 1—50.— Franzöſiſch, 3 St., Roßmann (Feuling): Gramm. nach Gnüge in der obern Abth. bis zur Lehre von conjonctif, in der untern Abth. bis S. 54, jede Woche ein exercitium, zahwechſelnd, eines pro loco und ein domesticum; Lectüre: Ahn's Leſebuch für Gymnaſten und höh. Bürgerſchulen in beiden Abth. von S. 415— 36, bei den reiferen Schulern der erſten Abth. von S. 71— und S. 15121f61.—= Deutſch. 2 St., Höbel, nach Wiederholung der Etymologie die Lehre vom Satze, von der Verbindung und Ver⸗ kürzung der Sätze, von der Wort⸗ und Satzfolge, alle vier Wochen ein Auffatz erzählender Art, Briefe. Memorieren von Gedichten und Declamier⸗ Uebungen.:— Geſchichte, 2 St., Höbel: nach Pütz's Grundriß der Geogr. und Geſch. Die griechiſche Geſchichte bis zur Unterwerfung der Griechen durch die Römer, ſowie die römiſche bis zum Untergange des weſtroͤmiſchen Reiches.— Geographie, 1 St., Uhrig: Nordamerika und Aſten.— Mathematik, 4 St., Glaſer: a) in der Arithmetik gerade und⸗ umgekehrte Proportionen, der Fünf⸗ und Vielſatz nebſt Auf⸗


