Aufsatz 
Alexander Vinet, seine Wirksamkeit und seine Bedeutung als Literarhistoriker
Entstehung
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Dienſte, welche die bei uns ſchon beſchäftigten Candidaten Baſtier und Jung in dieſem Jahre in dieſer Beziehung geleiſtet, ſei übrigens in anerkennender Weiſe gedacht. Was ich im vorigen Programme über die Straf⸗ und Arbeitsſtunden bemerkt habe, iſt lediglich zu wiederholen. Das beſte Mittel, jene was dringend nöthig zu ver⸗ mindern, iſt eine kräftige Unterſtützung der Schule durch die Familie. Was dieArbeitsſtunden betrifft, ſo bitte ich auch diesmal, in dieſen keine Privat⸗ oder Nachhülfe⸗ ſtunden erblicken zu wollen; ſie können und ſollen nichts anderes, als ein Nothbehelf ſein für Knaben, die zu Hauſe nicht genügend beaufſichtigt werden können, oder arbeits⸗ ſcheu ſind. Daß es manche Fälle gibt, in denen ſich der Beſuch der Arbeitsſtunden empfiehlt, iſt freilich nicht abzuläugnen: aber das normale und wünſchenswerthe Verhältniß iſt es nicht, am wenigſten bei Schülern oberer Klaſſen. Unſere Schüler ſollen arbeiten, nicht blos weil und wann ſie arbei⸗ ten müſſen, ſondern weil und wann ſie arbeiten wollen: ſie müſſen ihre Zeit benutzen, eintheilen, ſie müſſen auch mit Hinderniſſen kämpfen lernen, ſie müſſen vor Allem ſelbſt⸗ ſtändig werden, und die bei dieſer geiſtigen und ſittlichen Gewöhnung in der Regel mitunterlaufenden Irrungen und Unannehmlichkeiten ſind im Grunde immer beſſer, als ein bloßer Scheinzuſtand, der das Produkt des Schulzwanges iſt. Hierher gehört denn auch die angelegentliche Bitte, von Privatſtunden(abgeſehen natürlich von Muſikunterricht) und anderweiter direkter und indirekter Nachhülfe doch ja abſehen zu wollen, wo wir ſolche beſondere Maßnahmen nicht anrathen oder gutheißen. Die Schuleinrichtungen unſerer Zeit ſetzen voraus, daß anderweitige Anforde⸗ rungen an die Schüler nicht gemacht werden. Wirft man ſchon(und vielleicht nicht ohne Grund) unſerem Unterrichts⸗