Aufsatz 
Alexander Vinet, seine Wirksamkeit und seine Bedeutung als Literarhistoriker
Entstehung
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Schüler und Schülerinnen theils in Yſenburg und im Forſt⸗ haus, theils in Wanderungen nach Dreieichenhain und dem Feldberg begingen. Im Winterhalbjahre bereitete die Feier des Schillerfeſtes, bei der enthuſiaſtiſchen Theilnahme, welche gerade hier an den Tag gelegt wurde, der Schule zwei Feſttage. Der Hauptſchulakt fand am 9. Novbr. Nach⸗ mittags in dem Prüfungsſaale, in Gegenwart des Herrn Sena⸗ tors Dr. Müller und des Herrn Conſiſtorialraths Dr. Schra⸗ der ſtatt; Herr Dr. Creizenach hielt die Feſtrede. Am 10. Novbr. betheiligte ſich die Schule an dem großen Feſt⸗ zuge, der am Vormittage ſich durch die feſtlich geſchmückte Stadt nach dem Schillerdenkmale auf dem Römerberge be⸗ wegte. Die Theilnahme der Eltern unſerer Schüler ſchmückte nicht nur unſeren Saal, ſondern erfreute auch die Schule durch das Geſchenk einer Feſtfahne und einer Schillerbüſte.

Die Wirkſamkeit der Lehrer wurde auch in dieſem Jahre durch manche, Gott ſei Dank! leichtere und glücklich über⸗ wundene Krankheitsfälle unterbrochen; nur unſer College Herr Kirſchten ſah ſich leider zu einer längeren Bade⸗ reiſe nach Kiſſingen genöthigt und dadurch, ſowie durch die gebotene Schonung nach der Rückkehr, zu einer längeren Unterbrechung gezwungen. Die Bereitwilligkeit der Collegen half in den meiſten Fällen glücklich über die entſtandenen, nicht geringen Schwierigkeiten hinweg, ſo daß wir nur ſel⸗ ten zu dem hier zwar üblichen, aber kaum förderlichen Auskunftsmittel der ſogenannten Vikare greifen mußten. Kommt es, was wohl zu hoffen iſt, auch in Frankfurt über kurz oder lang zu einer gründlichen Erwägung der Frage, ob und in welcher Weiſe für die Heranbildung geeigneter Lehrkräfte Sorge getragen werden ſolle, ſo wird dadurch jedenfalls auch das Vikariatsweſen in eine den Schulen und den Schulamtscandidaten günſtigere Lage gelangen. Der