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Philipp Collischonn zu Nieder-Erlenbach geboren, besuchte die untersten Klassen der höheren Bürgerschule und das städtische Gymnasium zu Frankfurt a. M., legte Ostern 1885 die Reifeprüfung ab und studierte sodann auf den Universitäten Marburg. Berlin. München und Strassburg Philosophie, Germanistik. Geschichte und Geographie. Januar 1890 promovierte er auf Grund der Dissertation„Frankfurt a. M. im Schmalkaldischen Kriege“ und erwarb Juni 1892 das Oberlehrerzeugnis vor der vrissenschaftlichen Prüfungskommission zu Strass- burg. Ostern 1893— 04 besuchte er das Seminar an der Klingerschule. Ostern 1894—95 war er als Probekandidat am städtischen Gymnasium beschäſtigt, Ostern 1895—96 als wissenschaftlicher Hülfslehrer an der Humboldtschule, 1896— 98 an der klingerschule, 1898— 90 an der Adlerflychtschule. Ostern 1890 wurde er als Oberlehrer an der Adlertflycht- schule angestellt, wo er bis zur Begründung der Sachsenhäuser Kealschule blieb. Seiner militärischen Dienstpflicht genügte er vom 1. April 1887 bis 1. April 1888 und in ver- schiedenen Uebungen.
XKarl XAugust Treutel wurde am 6. Juli 1870 zu Frankfurt a. M. geboren. Er besuchte die Adlerflychtschule bis Ostern 1806 und ging hierauf zur Musterschule über, wo er Ostern 1880 die Reifeprüfung bestand. Er studierte sodann neuere Sprachen an den Universitäten Marburg und Berlin; im Jahre 18902 hielt er sich studienhalber in Paris auf. Im Februar 1895 bestand er zu Marburg das Staatsexamen. Das Seminarjahr leistete er an der Klingerschule, das erste(Quartal des Probejahres an der Adlerflychtschule, den Rest wiederum an der Klingerschule ab. Von Herbst 1897 bis Ostern 1900 war er an der Adlerflychtschule als wissenschaftlicher Hülfslehrer thätig: Ostern 1900 wurde er zum Ober- lehrer an dieser Anstalt ernannt und Ostern 1901 in gleicher Eigenschaft an die neu- gegründete Sachsenhäuser Realschule versetzt. Im Juli 1902 promovierte er bei der philo- sophischen Fakultät der Universität Rostock auf Grund der Dissertation:„Shakespeares XNaufmann von Venedig in französischer Bühnenbearbeitung.“
Richard Emil Max Franz Georg Dohse, evgl. Konfession, geboren am 25. Mai 1875 zu Luebz i. Mecklenburg als Sohn des verstorbenen Maurermeisters Gustav Dohse, besuchte das Realgymnasium zu Güstrow, das er Michaelis 1894 mit dem Zeugnis der Reife verliess. Er widmete sich sodann auf den Universitäten München, Marburg und Rostock dem Studium der neueren Sprachen, des Deutschen und der Geschichte. Im Sommer 1890 machte er den Ferienkursus an der Universität Genf durch, um sich im praktischen Gebrauch der französischen Sprache zu vervollkommnen. Im Sommer 1897 promovierte er vor der philosophischen Fakultät der Universität Rostock auf Grund der Dissertation:„Colley Cibber’s Bühnenbearbeitung von Shakespeare’s Richard III.“ Im Juni 1898 bestand er, eben- falls in Rostock, die Prüfung pro facultate docendi. Unmittelbar nach seinem Examen, im Juni 1898, wurde ihm aushülfsweise die Verwaltung einer Lehrerstelle am Realgymnasium zu Malchin i. M. übertragen, wo er bis Ostern 1890 wirkte. Von Ostern 18990 bis Ostern 1900 leistete er das Seminarjahr an dem mit der Oberrealschule(Klingerschule) zu Frank- furt a. M. verbundenen Königlichen Seminare ab. Ostern 1900 wurde er als besoldeter wissenschaftlicher Hülfslehrer an die Realschule in Cassel berufen, woselbst er zu gleicher Zeit sein Probejahr absolvierte. Ostern 1001 trat er als wissenschaftlicher Hülfslehrer in das Lehrerkollegium der Sachsenhäuser Realschule ein und wurde Michaelis 1902 zum Oberlehrer an der Anstalt ernannt.
Joseph XAloys Maria Meister, kath. Konfession, geboren am 4. August 1863 zu Montabaur(Kreis Unterwesterwald), wurde nach dreijährigem Besuch des Lehrerseminars daselbst im Oktober 1884 zur ersten Anstellung im Schuldienste nach Hettenhain i. T. be- rufen, war in der Zeit von Juni 1885 bis April 1838 Lehrer in Hochheim a. M. und Idstein und wirkte von diesem Zeitpunkte an bis zum 1. April 1001 an der Battonnschule zu Frank- furt a. M. Ostern 1901 wurde er an die Sachsenhäuser Realschule versetzt.
Ludwig Grandpierre, evgl. Konfession, wurde am 31. August 1860 zu Usingen geboren. Er erhielt seine erste Schulbildung in der Realschule seines Heimatsortes, besuchte


