buche wurden übersetzt, die griechischen mündlich, die deutschen schriftlich mit Correctur. Vocabellernen. Spiess.
4) Tranzöſiſche Sprache. a. für die Realisten. Klasse IV. und III. comb. wöch. 8 St. Klasse IV. Das Plötz'sche Elementarbuch wurde bis zum fünften Abschnitt mündlich und die deutschen Uebungsstücke alle schriftlich übersetzt. Alle vor- kommenden Wörter wurden memorirt und wöchent- lich zwei Exercitien zu Hause geschrieben. Clauder. Klasse III. Der fünfte Abschnitt des Lesebuchs wurde beendigt und das regelmässige Zeitwort noch einmal- wiederholt. Fortsetzung und Memoriren der Wörter- sammlung. Alle Aufgaben mündlich und schriftlich übersetzt. Lesestoff: Die Erzühlungen und Gespräche im Elementarbuch und die Stücke 1— 30 im Lü decking'- schen Lesebuch. Wöchentlich zwei Exercitien. Derselbe. Klasse II. und I. comb. wöch. 6 St. In der Plötz'- schen Grammatik wurde die Lehre vom Infinitiv, Kon- junctiy und dem Particip durchgegangen und die dazu gehörigen Aufgaben übersetzt. Lesestoff: Auswahl aus Lüdecking's Lesebuche, besonders Briefe, Ge- spräche und Geschichten. Jede Woche zwei Exercitien. Derselbe.
b. für die Studirenden.
Klasse II. wöch. 4 St. Aus Plötz Elementarbuch wurden die betreffenden Uebungsbeispiele sämmtlich, die französischen mündlich, die deutschen schriftlich als domestica mit Correctur übersetzt; scholastica; Vocabellernen; Lectüre einiger Stücke aus dem Lese- buche. Friedemann.
Klasse I. wöch. 3 St. Wiederholung der regelmässi- gen Zeitwörter; die unregelmässigen Zeitwörter; die Artikel; die Participien; die Pronomina mit Ueber- setzung der dazu gehörigen Uebungsstücke aus Plötz II. und Memoriren der Vocabeln; Uebersetzung aus- gewählter Stücke aus Lüdecking; Pxercitien.
Bil] I.
5) Engliſche Sprache. Klasse II. und I. comb. wöch. 4 St. Klasse II. Das Plate'sche Lehrbuch wurde von Auf- gabe 1— 40 mündlich und schriftlich übersctzt und Sprechübungen damit verbunden. Den Lesestoff lie- ferte das dem Lehrbuche angehängte Lesebuch. Jede Woche zwei Exercitien. Clauder.
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Klasse I. Die Aufgaben des Lehrbuchs von Nr. 40. an wurden bis zu Ende übersetzt und das Lesebuch beendigt. Clauder.
B. Sachunterricht. 1) Religion.
a. evangelischer Religionsunterricht.
Klasse IV. und III. comb. wöch. 2 St. Im Sommer: Biblische Geschichte, Altes Testament, Geschichte der Ruth und von Samuels Geburt an die Regierungszeit Sauls und Davids bis Salomo. Im Winter: Biblische Geschichte, Neues Testament, das Leben Jesu von der Taufe an bis zur Leidens- geschichte, nach den 3 ersten Evangelien.
Klasse II. und I. comb. wöch. 2 St.
Im Sommer: Katechismus, zweiter Abschnitt der Glau- benslehre, Bewusstsein von der Gnade; zweites Haupt- stück, die Lehre von dem Heilande: Vorbereitung auf den Erlöser durch die Offenbarung, Person, Werk und Geschick Jesu Christi.
Im Winter: Katechismus, zweites Hauptstück vom zweiten Abschnitt der Glaubenslehre, die Lehre von dem Heile: Reich des Erlösers und Wiedergeburt des sündigen Menschen(cinschliesslich der Lehre vom Worte Gottes und von den Sacramenten.)
In beiden Abtheilungen fand regelmässig Predigt- examen mit gleichzeitiger Erklärung des evangelischen Kirchenjahres statt.
Michel.
b. katholischer Religionsunterricht.
Klasse IV. und III. comb. wöch. 2 St. Im Sommer: Katechismus; Lehre von den fünf Ge- boten der Kirche; von der Uebertretung der Gebote; wvon der Tugend und clristlichen Vollkommenheit. Biblische Geschichte; Altes Testament(nach Schuster) von Nr. 53— 72 wurde erklärt und memorirt. Im Winter: Katechismus; Lehre von der Gnade, den Gnadenmitteln bis zum Sakramente der Busse. Biblische Geschichte: Altes Testament zu Ende, neues Testament von Nr. 1—20.
Reichwein.
Kl. II. und I. comb. wöch. 2 St. Im Sommer: Katechismus, Beendigung der Lehre von den heil. Sakramenten, den Sakramentalien und dem Gebete. Biblische Geschichte nach Auswahl aus dem alten und neuen Testamente.
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