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Nachdem mitterlerweile alle Schwierigkeiten überwunden und die für den Neubau der Oberrealſchule ausgearbeiteten Baupläne in der Sitzung des Bauausſchuſſes am 17. März 1902 gutgeheißen und durch Verfügung Großh. Miniſteriums vom 27. März 1903 genehmigt worden waren, fand am 18. Februar 1903 der endgültige Beſchluß der Stadt verordneten⸗Verſammlung für den Neubau ſtatt und es konnte nunmehr der Verwirklichung näher getreten werden.
Für den Neubau wurden folgende Beträge bewilligt:
für das Hauptgebäude mit Turnhalle und Abort⸗
gebäude....... 496,000 Mk. für das Vordach und den grdeckten uns nach den Schüleraborten...... 4000„ für die Hofanlage.. 8700„ für die Einfriedigung.......... 10,800„ für das Wohngebände...... 45,000„ für Schulbänke und Katheder... 27,500„ zuſammen.. 592,000 Mk.
Außerdem wurden im Laufe der baulichen Entwickelung des Neu⸗ baues nachbewilligt:
die erforderlichen Mehrkoſten für die baulichen
Arbeiten infolge der von der Schulbehörde nach⸗
träglich gewünſchten Projektänderung bezüglich
Anordnung der Phyſik⸗ und Chemieräume im
Betrage von.... 10,000 Mk. für Erweiterung der elektriſchen Beleuchtungsanlage 5000„ für Inſtallation der elektriſchen Eimrichiun für
Phyſik und Chemie.... 5200„ für Beſchaffung der Einrichtung in den Räumen
Naturwiſſenſchaft, Phyſik und Lheniis Bibliothek
und Verwaltung..... 48,000„ für Lehrmittel.... 29,320„ ſo daß der Geſamtkredit ſchließlich beträgt.. 689,520 Mk.
Am 26. Oktober 1903 wurde mit den Bauarbeiten begonnen, welche während des Winters 1903/04 ſo gefördert werden konnten, daß das Schulgebäude bereits im März 1904 bis auf die Erdgeſchoßhöhe ge⸗ diehen war.
Eine unliebſame Unterbrechung erlitten die Maurerarbeiten durch den 3 Monate anhaltenden Streik im Maurergewerbe, welcher Veran⸗ laſſung war, daß der Rohbau erſt im März 1905 unter Dach gebracht werden konnte.


