Aufsatz 
De victimis humanis apud Graecos, Part. I / Reinhardus Suchier
Entstehung
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äussern Angelegenheiten des Gymnasiums ist zu erwähnen, dass nach einer allerhöchsten Entschliessung vom 24. Februar d. J., unter Nr. 2256, die Bestellung des Hrn.

Regierungsassessors von Haller zu Hanau zum Mitgliede der Verwaltungscommission des Gymnasiums hierselbst, an die Stelle des nach Rinteln verse

gnädigst genehmigt worden ist.

III. Statistische Uebersicht.

A. Lehrer.

Das Lehrercollegium besteht aus folgenden Mitgliedern:

In Hinsicht auf die Verwaltung der

tzten Herrn Geheime Regierungsrathes von Heppe aller-

a) ordentliche Lehrer. Dr. August Ferdinand Soldan.

Dr. Friedrich Münscher, Ordinarius der Prima. Dr. Heinrich Feussner, Ordinarius der Secunda. Dr. Ferdinand August Dommerich, Ordinarius der Quinta. Gymnasiallehrer Eduard Jun g, Ordinarius der Quarta. Gymnasiallehrer Theodor Gies, Ordinarius der Tertia. Dr. Joh. Friedrich Lotz, Lehrer der Mathematik und Physik. b) Hülfslehrer. Heinrich Horn, Lehrer der französischen Sprache. e) Praktikanten. Dr. Reinhard Suchier. Dr. Carl Heräus. d) ausserordentliche Lehrer. Caspar Zimmermann, Sehreiblehrer. Heinrich Weikert, Gesanglehrer.

Den Turnunterricht leiteten der Schreiblehrer Zimmermann und Wilh. L inck.

B. Schüler.

Am Schlusse des Wintersemesters 181%l, verliessen 2 Primaner nach bestandener Maturitätsprü- fung die Anstalt, nämlich: 7

a) Julius Deuschle, Sohn des Rentmeisters Deuschle zu Bergen, 18 ½ Jahre alt, 6 Jahre im Gymnasium, 2 Jahfe in Prima, mit dem Zeugniss Nr. I, sehr gut befähigt, um Philologie in Berlin;

b) Alexander Adolph Wilhelm von Möller, Sohn des Medicinalrathes von Möller zu Hanau, 19 Jahre alt, 11 Jahre im Gymnasium, 2 Jahre in Prima, mit dem Zeugniss Nr. III, ziemlich gut befähigt, um Medicin in Heidelberg zu studiren. Am Tage der Entlassung hatten beide Schüler, Julius Deuschle, in einer deutschen Rede über die Frage:haben wir in einer nicht allzufernen Zukunft ein Wiederaufblühen der vaterländischen Dichtkunst zu erwarlen, oder nicht?- und Alexander Adolph Wilhelm von Möller in einer lateinischen Rede:»de moribus Othonis- von der Anstalt Abschied genommen.

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