Aufsatz 
Ueber die ursprüngliche Bedeutung des Ares / Stoll
Entstehung
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Weilererläuternde Bemerkungen.

1) Da der Lehrer der Mathematik in Prima wegen langwieriger Krankheit erst im Monat Juli den mathematischen Unterricht beginnen konnte, so sah er sich genöthigt, um das vorgeschriebene Classenziel zu erreichen, wöchentlich 1 Stunde für Mathematik in I. zuzufügen.

2) Da der Lehrer der Geschichte in den 2 obersten Classen, Conrector Stoll, während der langwierigen Krankheit des Professor Schenck die griechischen Stunden in Uninta bis zum 12. Juli zu übernehmen genöthigt war, so mussten dem Unterricht der Geschichte in I. und II. während dieser Zeit die meisten Stunden entzogen werden, daraus erklärt sich das diesmalige geringere Jahrespensum im Geschichtsunterricht dieser Classen.

3) Da der Director beim Beginn des Schuljahrs in der allgemeinen Versammlung der Lehrer und Schüler den letzteren die nachdrücklichsten Ermahnungen zu unablässigem Fleiss und grosser Sorgfalt im Schönschreiben bei Fertigung der sämmtlichen schrift- lichen Arbeiten und zumal der häuslichen unter strenger Androhung ertheilt hatte, und da dieser Gegenstand zugleich von den Lehrern bei der Beurtheilung des Fleisses der Schüler von Seiten der Lehrer alle verdiente Beachtung erhielt; so konnten die in der Hohen Ver- fügung vom 17. Mürz 1854 in Aussicht genommenen kalligraphischen Stunden für die Kakographen der 5 oberen Klassen diesmal ausgesetzt bleiben.

4) Vom Unterricht im Griechischen waren enthunden: aus Quinta 8, aus Quarta und Tertia je 1.

5) Am Unterricht im Hebräischen nahmen 4 Primaner und 6 Secundaner Theil. Die englischen Lectionen besuchten in der ersten Abtheilung 9, in der zweiten 19 Schüler aus den 5 oberen Classen.

6) Was den Privatfleiss und die Privatlectüre der Schüler in den 4 Gymnasial- classen anlangt, so unterlagen sie im sprachlichen Theil meist der genauen, planmässigen Leitung und Controle der betreffenden Fachlehrer. Während dies in dem obigen Lections- verzeichniss an den einschlägigen Stellen angedeutet ist, so wird hier zur Ergänzung hin- zugefügt, dass von Zeit zu Zeit das privatim zu Haus Gelesene in der Classe vom Lehrer in besonderen Stunden durchgegangen und die nöthigen Berichtigungen zugefügt wurdeu, und dass der ganze Imfang der von den Schülern auf ihre Ausbildung verwendeten Zeit und Thätigkeit eine sorgfältige Beachtung erhalten hat.

III. Aesthetische Bildung.

An den im Sommer um 11, im Winter um 1 Uhr Mittwochs und Samstags ertheilten Privatstunden im Zeichnen betheiligten sich 13 Schüler aus verschiedenen Classen.

Den Unterricht im Tanzen besuchten 22 Zöglinge. Auch wurde den tanzkundigen Primanern und Secundanern(in der Regel nicht mehr als 12) gestattet, von der dankens- werthen Einladung des hiesigen Casinovorstandes zum Besuch der Bälle und Concerte(mit Tanz) der Casinogesellschaft im Herzogl. Schlosse Gebrauch zu machen.

Drei Gymnasialconcerte fanden im Schuljahre statt, und zwar den 27. August, 20. December und 4. Februar, die beiden letzten mit einem erhobenen Entrée zum Besten