&☛
— 43—
Der Zugang zum Honig ist verschlossen durch ge- bogene Staubgefäſse, die eine Kuppe unter dem Blüteneingang bilden: Solanum, Primula, Epi- lobium, Boragineen.
In der jungen Blüte befinden sich Staubbeutel auf dem Wege zum Honig, in der älteren der Stempel oder um- gekehrt: Malva, Aconitum, Funkia, Atropa, Loni- cera, Helleborus, Scrophularia, Acanthus, Salvia; Trollius, Silene, Saxifrageen, Grassulaceen stellen stets das gerade reife Staubgefäfs an die Einfuhr- stelle des Insektenrüssels.
. Den Insekten wird der Weg gezeigt durch auffällige
Färbung der Blüten.
Die Blüten kommen vor dem Laube: Forsythia, Prunus sp., Cornus m., Petasites, Daphne.
Einzelne Blüten sind gross und lebhaft gefärbt, meist für Falter berechnet: Papaver(Saftmal), Cucur- bita; für Nachtfalter weils oder hellgelb: Oeno- thera, Lonicera caprif., Datura.
Kleine Blüten stehen in Köpfchen oder Körbchen zu- sammen und werden so auffällig: Spiraeaceen, Um- belliferen, Compositen, Sambucus, Hydrangea.
Die dusseren Blüten derselben sind grösser: Scabiosa, Daucus, Heracleum.
Diese sind unfruchtbar, gross und grell gefärbt: Vi- burnum, Centaurea.
Die befruchtungsfähigen Blüten haben andere Farbe als die Knospen, gelb und rot: Carthamus; violet und rot: Pulmonaria; plau und rot: Echium; bei den beiden letzten und Symphytum stellt sich die Blütenspindel zugleich so ein, daſs diese Blüte am besten gesehen wird.
Der Ort, von wo aus Honig am besten zu erlangen, hat besondere Farbe: Borago schwarz auf blau; Sola- num gelb auf violet. Narcissus zinnoberrot und gelb auf weiſs; Epilobium weiſs auf rot.
. Von den Farben lockt grünlich oder bräunlich gelb die
auf Dünger sich aufhaltenden Fliegen: Aralia, Hedera, Acer, Rhamnus. Aasfarbe und Duft die Aasfliegen: Aristolochia. Gelb pollenfressende Insekten: Ranunculaceen. Grellrot und orangefarbene


