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E. Der Laubfall
hängt von der Temperatur des Bodens ab, Pflanzen, die hier sommergrün sind, Syringa, Persica, sind erstere am schwarzen Meere, letztere in den Oasen der Sahara immergrün.
Der Laubfall beginnt oben bei: Fraxinus, Carpinus, Corylus, unten bei: Tilia, Salix, Populus, Pirus.
II. Die Fortpflanzung.
A. Die Befruchtung besteht in der Ubertragung des Pollens einer Blüte auf die Narbe einer anderen Blüte(Kreuzung), in Ausnahmefällen, wenn die Kreuzung unterblieb, in der UÜbertragung auf die Narbe derselben Blüte (Selbstbefruchtung). Auch bei zwitterblüten ist Kreuzung die Regel und Selbstbefruchtung unmöglich,
1. wenn die Staubbeutel reif sind, während die Narben derselben Bliite noch nicht aufnahmefähig sind: Epi- lobium, viele Liliaceen, Umbelliferen, Digitalis, Borago, Echium, Aconitum, Campanulaceen, Labiaten, Malvaceen, Sileneen, Papilionaceen,
Saxifrageen; 2. wenn die Narben reif, die Beutel derselben Blute
noch geschlossen sind: die meisten Cruciferen, Clematis, Menyanthes, Ulmus camp., Linaria, Scrophularia, Anemone, Lonicera caprif., Solanum, Berberis;
3. wenn die Narben und Staubbeutel derselben Blüte in verschiedener Höhe stehen, sodass der Follen nicht auf die Narbe gelangen kann oder Befruchtung nur bei UÜbertragung des Pollens auf die gleich hohe Narbe stattfindet: Primula(2 Höhenlagen); Lythrum salic.(3 Höhenlagen).
B. Die Kreuzung bei der Befruchtung wird
bewirkt:
I. durch den Wind. Blüten nicht auffällig gefärbt, ohne Duft; Pollen leicht; Narben federig, wulstig, pinsel- förmig: Urticaceen, Amentaceen, Coniferen, Gra- mineen, Plantagineen(2häusig und 1häusig).


