— 8ͤů—
Von den Bewohnern des Hauses, wobei die sonst in diesem Abschnitt häufig erwähnten Sklaven nicht mitgenannt sind, wird zu den Geräthen für die Landwirth- schaft übergegangen. Sie sollen alle im Hause bereit sein und Unordnung in dieser Hinsicht wird mit der nothwendigen Folge bedroht, dass dann die Arbeit nicht zu rechter Zeit verrichtet werden kann 407— 9. Selbst vor Aufschub in der Sorge dafür wird 410, wie oben vor dem in der Besorgung der Feldgeschäfte überhaupt und wieder 479— 82 vor zu spätem Säen, gewarnt und als Grund hier der allgemeine Satz aufgestellt, dass Aufschub überhaupt nie zu Wohlstand gelangen lasse 411. 12. Da- bei ist dem dναᷣᷣ³o noch der erααιιεε⁸ς drije gleichgestellt, worunter nur der verstanden sein kann, welcher die Arbeit nicht zu Ende bringt(s. 440). Der Gegen- satz ist uelern ô rolν εερ ⁶ꝓρσα: Sorgfalt fördert die Arbeit. Diese und die folgende Sentenz 413 ale dj duoleονο dene druαα πσναee begründen jede zur Hälfte die Worte 0d„ddαρααεos, jene mit Bezug auf den erοαονκοσνds, diese auf den dναρα⁴μενοο; mit einander selbst stehen sie dadurch in einem Gegensatz, dass jene die Folgen des rechten, diese des verkehrten Thuns zeigt. Mit der Composition vgl. 298— 307. Die letzte Sentenz als die bedeutendste nach Sinn und Ton steht passend hier, um den Schluss der einleitenden Grundregeln zu machen.
Diesen Grundregeln schliessen sich jetzt 414— 617 die eigentlichen Eoya an, ein Ar- beitskalender für den Landmann, das ganze Jahr umfassend, an den Lauf der hellsten Gestirne— Plejaden, Arktur und Orion— und Erscheinungen in der Thierwelt anknü- pfend. Hier wechselt nicht mehr bloss Vorschrift mit Begründung, Verheissung und Droh- ung, vielmehr wird mit wenigen kräftigen Zügen die Natur der Jahreszeit angedeutet oder geschildert, zum Theil auch ihr Einfluss auf menschliches Befinden und daran schlies- sen sich bald längere bald kürzere Regeln über die in jeder vorzunehmenden Arbeiten. Zugleich sind die Jahreszeiten alle genannt, mit Ausnahme der dνοα 609— 14, und gwar im zweiten oder dritten, einmal auch im sechsten Verse des Abschnittes: 415 uεrοαιονυιν ⁴μρ ο⁶σοο, 450 Zeluatos denn dewεννεε ιμμρε, 493 don Teiuνsoin, 569 2a*οον νέον idtανμιννοο, 584 940εοs*αναοανν⁶οεμο don. Dies bewegt mich die sonst ganz über- füüssigen Verse 569. 584 unangetastet zu lassen. Denn eine nachträgliche Bezeich- nung der Jahreszeit durch einen Interpolator scheint mir bei dem geringen Geschick,
welches diese im Anbringen ihrer Zusätze bewiesen haben, nicht sehr wahrscheinlich


