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auf einsamem Lager grämt sich ruhelos die vielumworbene Deianira um sein Geschick.
Strophe„ schildert das unruhvolle Lebensschicksal des Helden, das wie ein wogendes Meer bald ihn hebt, bald untertaucht. Aber ein Gott verhütet seinen Untergang. Eben daraus entnimmt die Antistrophe den Trost: Gib die Hoff- nung nicht auf, des Lebens ungemischte Freude wird keinem zu Theil, sondern Leid und Freud' wechseln stets ab, regel- mässig wie ein Naturgesetz.
Die metrische Form gibt eine Dreitheilung: drei cyc- lische procatalectische mit einer schliessenden brachycata- lectischen, drei diiambische choriambische und drei logaoedische Tetrapodieen, die letzte procatalectisch. Den beiden ersten Sätzen geben die vielen auf einander stossenden Arsen etwas Gewaltsames, der letzte ist etwas ruhiger.
Die Epode führt den Gedanken der Antistrophe„ weiter aus und tröstet schliesslich mit dem Hinweis auf die Sorge der Gottheit; die iambischen Reihen ergeben einen frischeren, muthigeren Ton.


