— 5⁵ Horaz Ep. 16 den Trimeter stichisch zur bitteren Ver- spottung der Canidia. 22. Hexameter dactylicus(S§. 48, 1).
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Qui fit Maecenas, ut nemo, quam sibi sortem. Satt. libb. I. II. Epp. libb. I. II.
Der Bau des Hexameters, bei Horaz weniger sorgfältig als bei seinen Zeitgenossen, rückt die Satiren und Episteln auch der äusseren Form nach der Prosa näher. Er selbst spricht von seiner„musa pedestris“ und bezeichnet die hierher- gehörigen Gedichte als„sermoni propiora“, was ebensowol yon der Form als dem Inhalte gilt.
IV. Die antistrophische und epodische und die freisyste- matische Composition(ef.§. 45 Ab und e,§. 46) der Sophocleischen Tragödie.
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Die Tragödie als einheitliches Gedicht betrachtet ist nach der Theorie der Alten ein 1ιτ⁶νν„⁷ενυιι⁶νν, d. h. sie ist theils zœrd orlxo» theils α ασσπτσάακα(§§. 43, 44) componiert, also hinsichtlich des pérog der Composition„gemischt“. Stichisch componiert ist der Dialog, die(gesprochene) Einzel- und Wechselrede der Schauspieler und des Chor- führers, systematisch die lyrischen Gesangpartieen. Das Mass der stichischen Theile ist für gewöhnlich der iambische Tri- meter(§. 48, 7), seltener der trochäische Tetrameter(§. 48, 4); das der systematischen von dem Dichter jedesmal für seinen bestimmten Zweck aus dem Gesammtvorrath des rhythmischen Bestandes frei erwählt und gestaltet.
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1. Der grösste Theil der lyrisch-melischen Partieen fällt dem Chor als solchem allein zu. Es sind dies die eigentlichen xοοια⁴, geschlossene, selbständige Lieder, meist reflectierenden Inhalts(nur selten von Zwischengesang der


