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Die wichtigsten Unterscheidungslehren der christ- lichen Confessionen§ 128. Die Augsburgische Con- fession von 1530 gelesen und erklärt pag. 120— 133. Die Briefe an die Römer und Epheser gelesen und erklärt. Metropolitan Strobel.
Deutsch. 4 St. Ubersichtliche Geschichte der deutschen Literatur im Anschluss an die Lektüre in Hansen, Lesebuch V. Von klassischen Meisterwerken wurden gelesen: Lessings Minna von Barnhelm, Goethes Götz von Berlichingen und Schillers Wil- helm Tell. Memoriert wurden eine Scene aus Schillers Wilhelm Tell und der Vorgesang von Jordans Nibe- lungen. Themata der angefertigten Aufsätze: 1. Des Lebens ungemischte Freude ward keinem Irdischen zu Teil. 2. Die Vorgeschichte von Lessings Drama Minna von Barnhelm. 3. Rom ist nicht in einem Tage erbaut. 4. Gang der Handlung in Goethes Götz von Berlichingen. 5. Ein Brief des Lord Chesterfield an seinen Sohn.(Ubersetzung aus dem Englischen.) 6. Wie verhält sich Goethes Drama Götz von Berlichingen zu dem Gesetze von den drei Einheiten? 7. Ans Vaterland, an's teure, schlieſs dich an. 8. Eine Aufführung des Wilhelm Tell im neuen Opernhause zu Frankfurt a. M. 9. Die Bedeutung der geographischen Lage von Frank- furt a. M. für die Entwickelung der Stadt. Aulser- dem wurde von den Schülern in den Sommerferien ein Aufsatz mit selbstgewähltem Thema ausgearbeitet.
Bangert.
Französisch. 4 St. Grammatik: Wiederholung des Gesamtgebiets der Grammatik und Erweiterung ein- zelner Teile derselben. Mündliche und schriftliche Ubungen.
Lektüre: Auswahl nach„Herrig, La France lit- téraire“, mit besonderer Berücksichtigung von Bossuet, Voltaire, Montesquieu und Buffon. Wiegand.
Englisch. 5 St. Grammatik: Gesenius II, Kap. VI-=IX, mit entsprechenden mündlichen und schrift- lichen UÜbungen. Ubersetzungen nach„Zimmermann, UÜbungsstücke“ etc. II. Stufe.
Lektüre nach„Herrig, The Br. Cl. Authors“, mit besonderer Berücksichtigung von Shakespeare, Defoe und W. Scott. Wiegand.
Geschichte. 2 St. UÜbersichtliche Wiederholung des Gesamtgebietes der Geschichte. Genauere Betrach- tung der deutschen Kaisergeschichte bis 1254 sowie der brandenburgisch-preufsischen Geschichte bis 1786.
Wiegand.
Geographie. 2 St. Die Grundzüge der Astronomie. Kursorische Wiederholung des ganzen Gebietes der Geographie nach E. v. Seydlitz' kleiner Schul- Geographie mit Vertiefung einzelner wichtigen Partien.
Bangert.
Rechnen. 1 St. Arithmetische und geometrische Reihen-, Zinseszins- und Rentenrechnung. Bardey XXXI. A. XXXII. XXXIII. Stelz.
Algebra. 2 St. Bruchpotenzen und Logarithmen. Bardey XVI, XVIII; Gleichung I. Gr. 1 Unbek. B.
XXI Aufg. 404— 534, XXI; Anwendung derselben.
B. XXII 3. Stufe; Gleich. I. Gr. mit mehreren Un- bekannten, B. XXIII; Anwendung derselben, B. XXIV. 2. Stufe; Quadrat. Gleich. mit 1 Unbek. B. XXV, 1. Stufe. Anwendung derselben, B. XXVI. Repetition.
Stel.
Goemetrie. 2 St. Repetition der Planimetrie und der Trigonometrie mit zahlreichen Anwendungen. Stereometrie mit Übungen. Einige Eigenschaften der Kegelschnitte synthetisch behandelt. Monatlich eine schriftliche Arbeit. Sonntag.
Physik. 2 St. Magnetismus und Elektrizität. Dorner § 344— 438. Repetition der ganzen Physik. Mathe- matische Bearbeitung einzelner Themata. Stelæ.
Chemie. 3 St. Unorganische Chemie: Metalle(aulser Gold, Silber, Platin, Chrom), Rüdorff I zu Ende. Analytische Ubungen nach Rüdorff Anleitung zur chem. Analyse. Stelz.
Freihandzeichnen. 2 St. Zeichnen nach Gypsmodellen nach der Fertigkeit des Einzelnen. Ausführung in zwei Kreiden.
Linearzeichnen. 2 St. Einige einfache Fälle von Körperdurchdringungen; Schlagschattenkonstruktio- nen, Darstellung des Eigen- und Schlagschattens durch Tuschen; die antiken Säulenordnungen, Kon- struktionen der einfachen Säulenglieder. Fries.
Turnen. 2 St. Gruppenweise Darstellung der UÜbungen im Stehen in aufeinanderfolgenden Zeiten, auſserdem Ubungen im Gehen, Laufen etc. Reihungen und Schwenkungen. UÜbungen mit Hanteln, an den Springpfeilern, dem Bock und Schrägbrett, dem Reck, Barren und Pferd.(Danneberg, Leitfaden, 2. Stufe.) Wenderoth.


