II. Kl. 2 St. Ornamente, namentlich griechiſche, nach Wandtafeln und Modellen. Die wichtigſten Geſetze der Perſpective; perſpectiviſches Zeichnen nach Modellen und Natur⸗ gegenſtänden. Fortgeſetzte Uebung im Zeichnen an der Schultafel.
I. Kl. Ornamente, beſonders nach Modellen. Das Wichtigſte aus der Schattenlehre. — Seminarlehrer Soldan.
11. Muſik. a. Einzelgeſang.
III. Kl. 2 Abtheilungen mit je 2 St. Aus Thurn's„Schule für den Volksge⸗ ſang“ wurden die Vorübungen ſowie eine größere Zahl von Choralmelodien eingeübt mit beſonderer Berückſichtigung von guter Tonbildung und Ausſprache.
II. Kl. 2 Abtheilungen mit je 2 St. Es wurde eine große Zahl von quantitirend rhythmiſchen ſowie gewöhnlichen Choralmelodien und zweiſtimmigen Volks⸗ und Schulliedern
geſungen.— 1. Kl. 2 Abtheilungen mit je 1 St. Fortſetzung des Einübens von Choralmelodien.
b. Chorgeſang.
I. Kl. 2 St. Singen von für 4ſtimmigen Männerchor geſetzten Chorälen, Motetten und geeigneten weltlichen Chören.— Profeſſor Thurn. 1211.
e. Violinſpiel.—
III. Kl. In 5 Abth. mit je 2 St. Uebungen nach Wichtl's Violinſchule; in der erſten Abtheilung einige Etüden. tM 5
II. Kl. In 6 Abth. mit je 1 St. Leichte Duette, Volkslieder und Choräle.— Hülfslehrer Süß..
111n7 d. Orgelſpiel. 4
III. In 4 Abth. mit je 2 St. Mannualſpiel. Fingerübungen, Tonleiter und Doppel⸗ griffe; die zwei⸗ und dreiſtimmigen Tonſtücke aus Rinck's Orgelſchule. In den beiden oberen Abtheilungen Pedalſpiel; einige dreiſtimmige Tonſtücke mit Pedal aus der Orgelſchule von Rinck.— Hülfslehrer Süß
II. Kl. In 6 Abth. mit je 2 St. Das Pedalſpiel nach der Orgelſchule von Ritter. Daneben wurden Choräle und Präludien zum Gebrauch beim Gottesdienſte eingeübt.— Seminarlehrer Schmidt.: 4
I. Kl. In 7 Abth. mit je 1 St. Das Einüben von Chorälen und Vor⸗ und Nach⸗ ſpielen zum gottesdienſtlichen Gebrauche wurde fortgeſetzt.— Seminarlehrer Schmidt.— Anleitung zum kirchlichen Orgelſpiel und zum Verſehen des Organiſtendienſtes in wöchentlich 1 Stunde, an welcher je eine halbe Klaſſe theilnimmt. In Verbindung mit dieſem Unterricht ſteht das Spielen der Orgel durch Seminariſten beim öffentlichen Sonntagsnachmittags⸗Gottes⸗ dienſte in der Burgkirche und beim Privat⸗Gottesdienſte des Seminars.— Profeſſor Thurn.
e. Muſiktheorie. Lehrbuch: Thurn's Leitfaden.
III. Kl. 2 St. Allgemeine Muſiklehre. Aus der Harmonielehre die Lehre von den Dreiklängen, der Bildung der Tonarten und den Septimenaccorden. II. Kl. 1 St. Die Nonen⸗, Undecimen⸗ und Terzdecimen⸗Accorde.
I. Kl. 1 St. Beendigung der Harmonielehre, fortgeſetzte Uebungen im Ausſetzen von bezifferten Bäſſen. Das für den Organiſten Nöthigſte vom Bau der Orgel.— Prof. Thurn.


