Aufsatz 
Einfluß des französischen Rittertums und des Amadis von Gallien auf die deutsche Kultur
Entstehung
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Katholische Religion.(Mit Sexta kombiniert.) 2 St. Böhm. Die unbezeichneten und mit zwei Sternchen versehenen biblischen Erzählungen des A. T. in Schusters großer bib- lischer Geschichte. Die unbezeichneten Fragen des II. und III. Hauptstückes im großen Diöcesan- katechismus. Beichtunterricht.

Deutsch. 4 St. Win neberger. 1. Lektüre: Genauere Behandlung einiger Lese- stücke, sonst kursorische Lektüre. Memorieren von Gedichten. 2. Orthographische Ubungen: Wiederholung des Pensums der Sexta mit besonderer Berücksichtigung der selteneren Wörter. Wöchentliche Diktate. 10 nach Form und Inhalt wohl vorbereitete Aufsätze. 3. Grammatik: Befestigung und Ergänzung des Pensums der Sexta, Konjugation und Deklination, Wortarten und Satzglieder vollständig.

Französisch. 8 St. Dr. Hub. Gründliche Repetition des Pensums der Sexta, be- sonders der Kapitel von den Pronomina und dem Partitiv; die regelmäßigen Verba, in allen Temporibus und Modis. Zahlreiche Beispiele übersetzt, retrovertiert und memoriert; UÜbungen im Ubersetzen aus dem Deutschen mündlich und schriftlich. W öchentlich wurde eine schriftliche Arbeit geschrieben. Lektüre: Aus Lüdecking, Franz. Lesebuch, 1. Teil, wurden die Vorübungen 1 64 alle, von den Erzählungen No. 4, 7 und 13 gelesen.

Geschichte. 1. St. Morin. Biographische Erzählungen: Lykurgos, Solon, Miltiades, Leonidas, Themistokles, Alkibiades, Sokrates, Epaminondas, Demosthenes, Alexander der Grotze, Hannibal,(äsar, Hermann, Karl der Großze, Heinrich I, Otto I, Friedrich Barbarossa, Rudolf von Habsburg, Columbus.

Geographie. 2. St. Morin- Nach einer gründlichen Wiederholung des Pensums der Sexta, namentlich der Globuslehre mit Benutzung des Universalapparates von Mang, wurden die in der Heimatskunde gewonnenen Grundbegriffe aufs neue befestigt und erweitert. Hierauf oro- graphische und hydrographische Ubersicht der außereuropäischen Erdteile mit Hinzunahme des Wesentlichsten aus der politischen Geographie. Die in Sexta begonnenen Ubungen im Zeichnen wurden fortgesetzt und die Schüler angeleitet, die Zeichnungen des Lehrers an der Wandtafel unter steter Benutzung des Atlas nachzubilden.(Vergl. Kirchhoff, Schulgeographie III, 4684.)

Rechnen. 4 St. Dr. Schauf. Brüche und Decimalbrüche. Schlußrechnung(direkte Verhältnisse).(Becker u. Paul, Rechenbuch, 2. Teil.)

Geometrie. 2 St. Dr. Schauf, Geometrischer Anschauungsunterricht. Geometrisches Zeichnen. Nebenwinkel, Folgewinkel, Scheitelwinkel, Parallelenlehre.

Naturbeschreibung. 2 St. Dr. Schauf. Im Sommer Botanik: Vertreter der Familie der Liliaceen, Papilionaceen, Rosaceen, Pomaceen, Ranunculaceen, Primulaceen, Labiaten. Einige ausländische Kulturpflanzen. Im Winter Zoologie: Skelett des Hundes.

Ubungen im Bestimmen einzelner Säugetierknochen. Säugetiere.

Sexta. Ordinarius: Winneb erger.

Evangelische Religion. 3 St. O.-L. Lic. Dr. Kretzer. 1. Biblische Geschichte: Die wichtigsten biblischen Geschichten des Alten Testamentes wurden gelesen, erklärt und be- sprochen, von den Schülern nacherzühlt und durch Wiederholungen dem Gedächtnis eingeprägt, die Kernstellen derselben memoriert. Vor den Hauptfesten die betreffenden Geschichten des Neuen Testamentes. Das Wichtigste von der Geographie Palästinas. 2. Lieder, im Anschluß an das Kirchenjahr. 3. Katechismus: Das 1. Hauptstück mit den Erklärungen.

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