Aufsatz 
König Konrad I., der Franke
Entstehung
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Für die erste h. Communion wurde eine Anzahl Schüler der unteren Classen von dem Hülfslehrer Donner in besonderen Stunden vorbereitet.

2. Fertigkeiten.

7. Gesang. a) In Sexta, Quinta und Quarta wöchentlich 1 St. b) Classis selecta, welche die ge- übteren Schüler der drei obern Classen umfasste. 1 St. Gesanglehrer Henkel.

2. Schönschreiben. a) Sexla 4 St. b) Quinta 2 St. c) Quarta 2 St. Schreiblehrer Jessler.

Der Unterricht im Zeichnen konnte, da der Zeichenlehrer Lange seit Ende Juni mit Urlaub abwe- send war und um Michaelis zu einer anderen Bestimmung abberufen wurde(s. Chronik des Gymnasiums) den grössten Theil des Schuljahres hindurch nicht ertheilt werden. Auch die gymnastiehen Uebungen mussten, da dieselben ebenfalls von dem genannten Lehrer geleitet worden waren, während desselben Zeit- raumes ausfallen. Die Wiederbesetzung der erledigten Unterrichtsgegenstände mit dem Beginne des neuen Schuljahres dürfen wir von der Fürsorge der vorgesetzten Behörde mit Zuversicht erwarten.

II. Chronik des Gymnasiums.

Das Schuljahr wurde am 16. April eröffnet. Die Sommerferien dauerten vom 9. bis zum 30. Juli, die Herbstferien vom 20. September bis zum 8. October, die Weihnachtsferien vom 22. December bis zum

3. Januar.

Durch Allerhöchstes Rescript vom 21. Juni 1849 wurde der Gymnasial-Praktikant Jakob Gegenbaur zum Hülfslehrer an dem hiesigen Gymnasium mit einem Gehalte von 300 Thlr. provisorisch bestellt. Der- selbe wurde zu Salmünster am 9. November 1819 geboren, besuchte seit Michaelis 1832 die frühere hie- sige Gelehrtenschule, seit Michaelis 1836 das reorganisirte Gymnasium, von welchem er zu Ostern 1840 mit dem Zeugnisse der Reife zur Landesuniversität entlassen wurde. Auf dieser besuchte er vorzugsweise historische, philosophische, naturwissenschaftliche und mathematische Vorlesungen, bestand nach Beendigung seiner Universitätsstudien im Frübjahr 1844 das für Bewerber um Lehrerstellen an Gelehrtenschulen vorge- schriebene theoretische Examen und wurde im Herbst desselben Jahres dem hiesigen Gymnasium zur Abhaltung seines Probejahres zugewiesen. Nachdem er, mit einer halbjährigen Unterbrechung, bei dem- selben bis Ostern 1849 in Thätigkeit gewesen war, bestand er in Cassel vor der Schulcommission das praktische Examen und wurde bald nachher, wie erwähnt, an dem hiesigen Gymnasium als Hülfslehrer angestellt.

Am 20. August wurde das Geburtsfest Seiner Königlichen Hoheit des Kurfürsten in gewohnter Weise festlich begangen. Der Gymnasiallehrer. Hahn hielt die Festrede, in welcher er die Nothwendigkeit religiöser Erziehung durch die Schule nachwies..

Die Herbstprüfungen wurden am 17. und 18. September gehalten und am folgenden Tage fand die Schlussfeier für das Sommersemester statt. Bei derselben sprach der Abiturient Philipp Engel über den Einfluss der Kreuzzüge auf die Poesie des Mittelalters und nahm Abschied von der Schule; der Primaner Adam Schneider sprach über die Bedeutung und die Bestrebungen des Hainbundes.