Auf Wiederſehn.
Trauer ſchleicht in unſre Reihen, Denn die Zeit ſie flieht herum! Doch die Stopfen laſſet knallen, Iſt das Feſt auch rumdidum.
Denn wir ziehn hinaus ins Leben, Ach das iſt doch gar zu dumm! Müſſen ſchaffen, wirken, ſtreben Nur für klimbam, bimbam, bum!
Wer von uns möcht da nicht weinen Beim Gedanken: Alles ſchrumm?
Unſer Auge ſchwimmt in Tränen,
Und ganz Meenz ſchwimmt drum herum!
Laßt uns all aufs neu beſchwören Feierlich bei bimbambum Unſre alte Freundestreue Hier in Meenz und drum herum!
Und nach fünfundzwanzig Jahren Kehren ſchnurſtracks all wir um, Alle kommen angefahren
Wieder zu dem klimbambum!
Und dann geht das Wiederſehen
Wieder an zum Feſt und zum:
Hundertjähr'gen Jubilieren
Mit dem ſchönſten Bimbambum! Meer.
Gar ſchnell, nur allzuraſch eilten die ſo knapp bemeſſenen Stunden
der Freude und des kameradſchaftlichen Glückes, des Humors und der ſprühenden Laune dahin; noch einmal ein herzlicher Händedruck:„Auf Wiederſehn!“ Und bei wie vielen:„Gott befohlen, Brüder, in einer andern Welt wieder!“— Denn gar manche, die am Hauptfeſte nicht mehr teilnehmen konnten, weil ſie die Pflicht in den Strom des Alltags gebieteriſch zurückrief, waren am folgenden Tage ſchon wieder auf dem Stahlweg oder der ſtaubigen Landſtraße, fernweg von der geliebten Vater⸗ ſtadt, den alten Schulkameraden und Freunden:„Auf Wiederſehn!“


