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Geschichte und Erdkunde: 3 St. w.— Deutsche und preußische Geschichte vom Regierungsantritt Friedrichs des Großen bis 1888. Wiederholung der Erdkunde Europas. Schaefer.
Mathematik: 4 St. wW.— Lehre von den Potenzen, Wurzeln und Logarithmen. Gleichungen zweiten Grades mit einer Unbekannten. Ahnlichkeitslehre, Berechnung des Kreisinhaltes und-umfanges; geometrische Aufgaben. Proportionalität gerader Linien am Kreise; stetige Teilung. Alle 14 Tage eine schriftliche Arbeit. Dr. Regener.
Naturkunde: 2 St. w.— Die Lehre vom Magnetismus und der Elektrizität; die wichtigsten chemischen Erscheinungen; Akustik, einige einfache Abschnitte aus der Optik.
Dr. Regener.
Ober-Tertia. Ordinarius Professor Berlit. Religionslehre: 2 St. w.— Das Reich Gottes im Neuen Testamente. Lesung
entsprechender biblischer Abschnitte, eingehend die Bergpredigt und die Gleichnisse. Sicherung der erworbenen Kenntnis des Katechismus und des in den vorhergehenden Klassen angeeigneten Spruch- und Liederschatzes. Erklärung einiger Psalmen.— Refor- mationsgeschichte im Anschluß an ein Lebensbild Luthers. Schwarz.
Deutsch: 2 St. w.— Behandlung prosaischer und poetischer Lesestücke aus Hopf und Paulsiek für III.— Körners Zriny und Uhlands Herzog Ernst von Schwaben. — Belehrung über die poetischen Formen, soweit zur Erläuterung des Gelesenen erforderlich. — Auswendiglernen und Vortragen von Gedichten nach dem Kanon.— Zehn Aufsätze, meist im Anschluß an die Lektüre. Schwarz.
Lateinisch: 8 St. w.— Caesars gallischer Krieg, Auswahl aus Buch 4—7. Ovid: Die Schöpfung, die vier Weltalter, Philemon und Baucis, Daedalus, Verwandlung lykischer Bauern in Frösche, Niobe. Geeignete Stellen wurden auswendig gelernt. Wiederholung der Modus- und Tempuslehre. Fragesätze, indirekte Rede, Gerundium, Supinum. Wöchent- lich eine schriftliche Arbeit. Berlit.
Griechisch: 6 St. W.— Lektüre anfangs nach dem UÜbungsbuche, dann Xenophons Anabasis, 1. und 2. Buch mit Auswahl. Verba auf u und unregelmäßige Verba, die Präpositionen, syntaktische Regeln im Anschluß an die Lektüre. Wöchentlich eine schrift- liche Arbeit. Manns.
Französisch: 2 St. w.— Die unregelmäßiigen Zeitwörter nach Ploetz-Kares, Sprachlehre.— Lektüre, UÜbersetzungen und Sprechübungen nach Ploetz’ UÜbungsbuch, Ausgabe B. Alle 14 Tage eine schriftliche Arbeit. Dr. Pulch.
Geschichte und Erdkunde: 3 St. w.— Deutsche Geschichte vom Ausgang des Mittelalters bis zum Regierungsantritt Friedrich des Großen, insbesondere brandenburgisch-


