Aufsatz 
Über das Verhältnis der platonischen Idee des Guten zur Gottesidee / von Ludwig Schwarz
Entstehung
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in Preußen als Univerſität nicht anerkannt. Daher können die dort zurückgelegten Studienſemeſter nicht in Anrechnung kommen.

Desgl. vom 13. Januar 1900 U. II, 2819. Bei der Berechnung des für die Gewährung von Alterszulagen maßgebenden Dienſtalters der wiſſenſchaftlichen Hülfslehrer iſt fortan die ge⸗ ſamte Zeit in Betracht zu ziehen, während welcher der anſtellungsfähige Kandidat gegen eine Remuneration von mindeſtens 1500 bezw. 1700. vollbeſchäftigt worden iſt.

III. Sculgeſüihhte.

Montag den 10. April 1899 fand die Prüfung der neu eintretenden Schüler ſtatt. Am folgenden Tage eröffnete der Direktor in üblicher Weiſe das Schuljahr, indem er nach der Morgenandacht die Schulordnung verlas und erläuterte und die 21 neueintretenden Schüler durch Handſchlag auf ihre Befolgung verpflichtete. Hierbei begrüßte der Direktor im Namen der Schule den neueintretenden Oberlehrer Dr. Regener', welcher an die Stelle des nach Aachen verſetzten Profeſſors von Kamptz an das Königl. Gymnaſium verſetzt worden war.

Auch für das neue Schuljahr wurde durch Verfügung des Königl. Provinzial⸗Schulkol⸗ legiums zur völligen Trennung der Unter⸗ und Obertertia wieder der Hülfslehrer K. Gutheil mit der Verſehung einer Oberlehrerſtelle beauftragt. Ebenſo verblieb der Hilfslehrer Karl Spies weiter an der Anſtalt, und übernahm für das Sommerhalbjahr die Vertretung des Ober⸗ lehrers Dr. Wolſcht, dem wegen hochgradiger Nervoſität ein halbjähriger Urlaub vom Königl. Provinzial⸗Schulkollegium bewilligt worden war.

Am 20. Mai überreichte der Direktor als Geſchenk des Herrn Unterrichtsminiſters das PrachtwerkUnſer Kaiſer von Büxenſtein den Schülern H. Steggewentze I,2, E. Schwendt II,1, O. Neitzke II,2, H. Niemeyer II,2, J. von Schellersheim II,2, H. Müller III,2 und Ed. Liſt III,2 zur Anerkennung ihrer guten Schulleiſtungen.

Am 1. Juni unternahmen die einzelnen Klaſſen unter Führung ihrer Ordinarien die üblichen Ausflüge nach dem Hermannsdenkmal, nach Hameln und Pyrmont, ins Erterthal, nach dem Hohenſtein, nach der Paſchenburg und nach Porta.

Die Pfingſtferien dauerten vom 20. bis 24. Mai, die Sommerferien vom 2. bis 31. Juli.

Am 22. Juli während der Sommerferien ſtarb im Elternhauſe zu Hohenrode der Quar⸗

*) Richard Regener, geboren zu Magdeburg am 9. April 1855, evangeliſch, beſnchte die Bürgerſchule und dann von Oſtern 1868 bis 1875 das Realgymnaſium ſeiner Vaterſtadt, widmete ſich darauf auf den Univerſitäten zu Berlin und Halle dem Studium der Mathematik und Phyſik und beſtand am 13. Nov. 1880 zu Halle die Prüfung für das höhere Lehramt. Sein Probejahr legte er an dem Realgymnaſium zu Magdeburg ab, an dem er auch noch bis Oſtern 1884 thätig blieb. Er erwarb ſich am 10. Juli 1885 zu Halle die philoſophiſche Doctorwürde auf grund einer Abhandlung über die Anziehung der Ellipſoide. Von 1884 bis 1895 übernahm er die Leitung der höheren Privat⸗Knabenſchule zu Schkeuditz. Oſtern 1895 wurde er an das Königl. Gymnaſium zu Wehlau berufen und Oſtern 1899 an die hieſige Anſtalt verſetzt.