Aufsatz 
Rede, gehalten bei der Feier des 25jährigen Regierungsjubiläums Sr. Hoheit des Herzogs
Entstehung
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hat eine reinigende Kraft. 6. Vergleichende Characterschilderung der drei englischen Heer- führer in SchillersJungfrau von Orleans. 7. Worin liegen die wesentlichen Eigenthümlich- keiten, durch welche sich Schiller'sBraut von Messina von seinen übrigen Dramen unterschei-

det? 8. Metrische Uebersetzung von Horat.

carm. IV., 7. 9. Ueber Schiller's Epigramm: Theuer ist mir der Freund, doch auch den Feind kann ich nützen, zeigt. mir der Freund, was ich kann, lehrt mich der Feind, was ich soll. 10. Ueber den Ausspruch in Goethe's Tasso: Der Wechsel unterhält, doch niitzt er kanm. 11. Inwiefern hat Lessing durch seine Dramaturgie die Herrschaft des französischen Geschmackes gebrochen?

In 1b.: 1. Ueber Goethe's Worte:Willst du, mein Sohn, frei bleiben, so lerne was Rech-

tes und halte dich genügsam und nie blicke nach

oben hinauf. 2. Schilderung eines der dra- matischen Charactere in Schiller's Maria Stuart (nach freier Wahl). 3. Was ist nachtheiliger für den Character, unverdientes Lob, oder un- verdienter Tadel? 4. Ueber den Ausspruch:

Ai Gοσσσι ϑονιααν ρεαςι μἀ Aioπασα αμαι⁴etν deoovrat(Xen. Mem. IV., 1.

3). 5.(nach freier Wahl): Warum nennt Schiller die Jungfrau von Orſeans eine roman-

tische Tragödie? Welche Anwendung hat, der

Dichter in dieser Tragödie von dem Wunderbaren

gemachtb Worin weicht diese Tragödie von der Geschichte ab und welcher Gewinn ergibt sich aus diesen Veränderungen, insbesondere der Darstellung des Todes der Heldin, für das Dra- ma? 6. Charakter der Isabella in Schiller's Braut von Messina als Herrscherin und Mut- ter oder: Vergleichende Charakteristik der beiden feindlichen Brüder. 7. Metrische Uebersetzung

von Horat. sat. II, 6. 77 bis zu Ende. 8. Ueber Schiller's Epigramm:Kannst du nicht Allen

gefallen durch deine That und dein Kunstwerk, Mach' es Wenigen recht, Vielen gefallen ist schlimm. 9. 0 Herz, versuch' es nur, so leicht ist's gut zn sein; doch es au seheinen, ist so eine schwere Pein. 4 10. Ueber Göethe's

Ausspruch:Die Menschen fürchtet nur, wer

sie nicht kennt, und wer sie fürchtet, wird sie bald verkennen. 11.Wie gross für dich du seist, vor'm Ganzen bist du nichtig, doch als des Ganzen Glied, bist du als Kleinstes Wiehtig. Director Dr. Schwartz.

2. Lateinische Sprache.

VII. 9 St. Die regelmässige Formenlehre mit

schriftlicher Uebersetzung säümmtlicher Beispiele aus Spiess VI. bis c. 24; der noch übrige Uebungs- stoff dieses Buches. wurde miindlich und schrift- lich nach Auswahl übersetzt. Wöchentlich ein Exerc. schol. Ammann.

VI. 9 St. Im Sommer wurden die ke Formen eingeübt und die betreffenden Uebungs-

beispiele in Spiess Uebungsbuch für V. bis pag. 48 übersetzt. Im Winter Repetition der For-

menlehre und Einübung der syntaktischen Re-

geln im genannten Uebungsbuch, der ganze noch übrige Uebungsstoff desselben wurde mündlich und schriftlich übersetzt. Wöc hentlich 1 Exereit. schol. Weldert.

V. 9 St. Wiederholung der Formenlehße. Die Casuslehre nach SpiessRegeln der Syntax, eingeübt durch mündliche und schriftliche Ueber- setzung von Beispielen aus Spiess' Uebungsbuch, Thl. III. Wöchentl. Exercitien. Lectüre: Corn. Nep.. Arist., Ham., Hann., Con., Iphier., Chabr., Thrasyb., Ppaminond. Im Sommer: Sehmitt- henner. Im Winter: Büsgen.

IV. 9 St. Wiederholung der Casuslehre; die Haupt- sätze der Tempus- und Moduslehre nach Spiess Regeln der Syntaxis mit schriftlicher Ueberset- zung der betreffenden Uebungsstücke in Spiess Uebungsbuch für Quarta. Kap. 91 bis Kap. 103. Wöchentlich ein Exercitium. Prosaische Lectüre: Caesar de B. Gall. II., I. Bogler.

Poetische Lectüre. Aus Siebelis Tirocinium wur- den gelesen, lib. I.§. 1 zum Theil. I. II. aus- erlesene Fabeln. lib. III. zum Püosben Theil. Dr. Guntz, Professor.

III. 9 St. 1, Prosaische Lectüre: CAes. de bello gall. I. VI. VII. 4 St. 2, Grammätik: Lehre von den Tempora u. Modi, eingeübt durch wöchent- lich zwei Exerc. domest. nach Spiess' Uebungs- buch für Tertia; 2 St. 3, wöchentlich ein Exerc. scholast. nach Pietaten im Anschluss an die Lectüre. 1 St. Otto.

Poetische Lectüre: Ovid nach Siebelis. Lycaon, die Wasserfluth, Deucalion& Pyrrha, Phaethon. Cuntz.

IIb. 9 St. Prosaische Lectüre: im Sommer, Cic. pro rege Dejotaro und pro Ligario; im Win- ter: Livius lib. II, 128. Grammatik: die Tem- pus- und Moduslehre wurde nach Madvig vor- getragen und durch Uebersetzen der meisten be- treffenden Uebungsstücke in Süpfle'sAufgaben zu lateinischen Stilübungen, II. eingeübt. Sey- berth.

Poetische Lectüre: Virgils Aeneis III. 2 St. Cuntz.

IIa. 9 St. Grammatik un Stilübungen: Aus Madvigs Grammatik wurde§. 371 471, die Lehre von den Gegenstandssätzen, den Zeiten des Conjunc- tivs, dem Imperativ, Infinitiv, Participium und der Satzverbindung durchgegangen. 1 St. wöch. Aus Süpfle's Stilübungen II. wurden wöchentl. 2 Abschnitte, einer zu Hause, der andere in der Schule schriftlich iübersetzt. 2 St. wöchtle

Prosaische Lectüre: Cic. div. in Caecilium. Verr. IV. Liv. XXI., 138. 4 St, wöchtl.

Privatim: Verr. V. 153. Bernhardt, Professor.

Poetische Lectüres Virg. An II. und III. Cantan.

la.& b. 8 St. Horat. aat. b. 1. 33 4, 6, 9; II, 1. 2, 6;3 epist. I, 1, 2, 3, 4, 6, 7, 8 ,3, 10, 16, 19; II, 1, 2, 3(de arte postioa) Cic. de orat. 1. Uebungen im Lateinsprechen bei der Wiederho- lung des Gelesenen, Exercitien nach Dictaten, Extemporalien nach Zumpt's Aufgaben, freie Aufsätze. 6 St. Privatlectüre: Ia.: Cic. Tusc.