Aufsatz 
Eigil's Leben des hl. Sturmius : Übersetzung und Anmerkungen ; Zweite Abteilung
Entstehung
Einzelbild herunterladen

38

4. Geſchichte. Biographieen aus der alten Geſchichte, nach Schwartz 1. Theil. 2 St. Donner.

5. Geographie. Allgemeine geographiſche Vorbegriffe; allgemeine Überſicht über die Oceane; allgemeine Beſchreibung Europa's; Geographie von Deutſchland, nach dem Leitfaden von Gegenbaur. 2 St. Donner.

6. Arithmetik. Bezeichnung der Zahlen; die vier Grundrechnungsarten mit unbenannten und be⸗ nannten Zahlen; Zerlegen der Zahlen in ihre Factoren, nach dem Leitfaden von Gies. 4 St. Schmittdiel.

7. Naturkunde. Beſchreibung einzelner Wirbelthiere, namentlich aus den Claſſen der Säugethiere und Vögel. 2 St. Dr. Lotz.

II. Fertigkeiten.

1. Geſang. a) Sexta. Erklärung der Notenſchrift im Allgemeinen; dynamiſche und rhythmiſche Ubungen im Beſonderen. 1 St. b) Quinta. Bildung der Dur⸗ und Moltconleitern, nebſt ihren Drei⸗ klängen. 1 St. In beiden Claſſen wurden Thorbeke'stheoretiſch⸗praktiſche Geſanglehre und Erk und Greef'sSängerhain 1. Heft dem Unterrichte zum Grunde gelegt. c) Classis selecta und zwar: .] Chor der Männerſtimmen, welcher aus 51 geübteren Schülern der drei oberen Claſſen beſtand und ſchwierigere Geſänge, beſonders Motetten und größere Chöre, einübte, und) Gemiſchter Chor, zu welchem der Chor der Männerſtimmen mit 36 geübteren Schülern der vier unteren Claſſen, welche den Alt und Sopran bildeten, vereinigt war. 2 St. Zur Einübung der für den katholiſchen Gymnaſialgottes⸗ dienſt beſtimmten Choralmelodieen des Geſangbuches von Dronke und Henkel wurde vom Anfange des Schuljahres an bis zu den Sommerferien und ſpäter nach Bedürfniß die für die Geſangübungen der Se⸗ lecta beſtimmte Nachmittagsſtunde verwendet. Geſanglehrer Henkel.

2. Zeichnen. a) Septa. Geometriſches und perſpectiviſches Zeichnen gerad⸗ und krummliniger Körper und Zeichnen geſchwungener Linien in verſchiedenem Arabeskenſtil, nach Vorzeichnungen an der Tafel. Einzelne geübtere Schüler erhielten Vorlagen. 2 St. b) Quinta. Zeichnen der verſchiedenſten Gegen⸗ ſtände nach Vorlegeblättern, mit Anleitung zum Schattiren, nach Maßgabe der Befähigung und techniſchen Fertigkeit der Schüler. 2 St. c) Quarta. Dieſelben Übungen wie in Quinta und überdies Zeichnen maleriſch ſchattirter Gegenſtände, als Landſchaften, Thiere, Figuren und Köpfe, nach Vorlegeblättern. 1 St. d) Classis selecta, welche aus 33 geübteren Schülern der drei oberen Claſſen beſtand. Vollſtändige Ausführung von Köpfen, Figuren, Landſchaften, Architekturanſichten, Thieren u. ſ. w. mit Bleiſtift, zweierlei Kreiden, Tuſche und Farben, nach Vorlegeblättern. 2 St. Zeichenlehrer Binder.

3. Schönſchreiben. a) Sexta. Ubungen in der deutſchen und lateiniſchen Schrift, indem die einzelnen Buchſtaben auf der Tafel vorgeſchrieben wurden, ſpäter nach Vorlegeblättern. 4 St. b) Quinta. Übungen in der deutſchen, lateiniſchen und griechiſchen Schrift nach Vorlegeblättern. 2 St. c) Quarta. Fortgeſetzte Übungen in der deutſchen, lateiniſchen und griechiſchen Schrift, nach den größeren Vorlegeblättern, zuletzt, um die Fertigkeit der Schüler im Schönſchreiben zu erproben, nach Dictaten. 2 St. Schreiblehrer Jeßler.

4. Körperliche Übungen. Die Turnübungen wurden auch in dem verfloſſenen Schuljahre von dem Gymnaſial⸗Zeichenlehrer Binder geleitet und die bisherige Einrichtung derſelben ſowohl für das