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dahier, welcher ſich um das Gymnaſtum durch unverkennbare He⸗ bung und fruchtbaren Erfolg des von ihm ertheilten naturhiſtori⸗ ſchen und geographiſchen Unterrichtes ſo wie durch umſichtige und fördernde Leitung der gymnaſtiſchen Uebungen verdient gemacht hatte, wofür wir uns ihm zu Dank verpflichtet fühlen, in Gemäß⸗ heit Allerhöchſten Reſcripts vom 6. Februar zum Lehrer an der höheren Gewerbſchule dahier mit Beibehaltung ſeines bisherigen Gehaltes von 600 Thlr. beſtellt; doch wurde durch Miniſterialreſcript vom 19. Februar geſtattet, daß derſelbe die Leitung der gymnaſti⸗ ſchen Uebungen für das laufende Jahr gegen die dafür beſtimmte Verguͤtung von 100 Thlr. beibehalte.
Zu Folge eines Miniſterialbeſchluſſes vom 16. Februar wurde der ſeit Oſtern 1850 beauftragte Praktikant Adolph Heinrich Wil⸗ helm Heermann bis auf weitere Verfügung dem Gymnaſium in Hersfeld überwieſen, um daſelbſt gegen eine monatliche Vergütung von 20 Thlr. Aushülfe im Unterricht zu leiſten. Derſelbe verließ das Gymnaſium dahier zu Ende Februars.
Durch Allerhöchſtes Reſcript vom 20. Februar wurde der bis⸗ herige Lehrer an der Realſchule und dem Progymnaſium zu Schmal⸗ kalden Johann Auguſt Kutſch zum ordentlichen Lehrer am Gymnaſium dahier mit Beibehaltung ſeines bisherigen Gehaltes von 500 Thlr. Allergnädigſt beſtellt und trat ſeinen Dienſt am 7. März an.
Vom 6—8. März wurde die ſchriftliche und am 19 März die mündliche Maturitätsprüfung mit fünf Schülern des hie⸗ ſigen Gymnaſiums vorgenommen.
IV. Ueberſicht der ſtatiſtiſchen Verhältniſſe.
A. Anzahl der Schüler.
Zu Anfang des verfloſſenen Schuljahres befanden ſich im Gymnaſium 299 Schüler, wovon 27 der I, 19 der Ila, 34 der IIb, 32 der III a, 40 der lII'b, 32 der IIIc, 27 der IV a, 25 der IV b, 31 der IVc und 32 der V angehörten. Dieſe Zahl ver⸗ minderte ſich im Laufe des Sommers bis auf 271, wozu im An⸗
fange des Winterſemeſters und nachher 7 neue Schüler traten, und


