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des in Gedanken vorausgeſetzten affirmativen Fragglieds negativ gedacht, und bedarf in ſo fern nicht des ausdrücklichen Zuſatzes von non. An, das dem Lateiner an ſich(oder dem Worte nach) bejahend iſt, wird ihm auf dieſe Art relariv— Loder dem Gedanken nach) verneinend. Weil ſich nur im Zuſammenhange der Rede beym Ausſpre⸗ chen eines zweyten negativen Fragglieds das erſte affirmative in der Vorſtellung voraus⸗ ſetzen laut, ſo kann auch nur der Context ergeben, wo an das zweyte negative Frag⸗ glied bilde oder für annon ſtehe.
e) Oder dergleichen Doppelfragen ſind endlich von der Art, daß ſle eine zweyfache Oppoſi⸗ tion enthalten: eine Oppoſition der Fragglie⸗ der, und eine Oppoſition der Worter, zwiſchen welchen an— an die conjunctio disjunctiva iſt. Von dieſen wird noch weiter unten(§. 3.) ausführlicher gehandelt werden.
§. 4.
Gegen vorſtehende Erklärung des an nach ſeiner Entſtehung und ſeinem urſprünglichen Gebrauche könnte man vielleicht einwenden:
1) daß an auch bey einer einfachen Frage als Fragzei⸗, chen gebraucht werde, wo es doch nicht für autne ge⸗ nommen werden könne, z. B. an pater tuus rediit?


