Aufsatz 
Ueber die Bedeutung der germanistischen Studien für die Gegenwart, insbesondere für das Gymnasium / von Schulz
Entstehung
Einzelbild herunterladen

2⁵

IV. Cl. wöch. 2 St. Geographie von Alt⸗Italien.) Die römiſche Geſchichte bis auf Auguſtus. Brandſcheid.

Ill. Cl. wöch. 3 St. Die deutſche Geſchichte bis zu Maximilian 1. Schulz.

Il. Cl. b. wöch. 3 St. Sommer: Gemeinſam mit Il, a: alte Geſchichte bis zum Ende der doriſch⸗joniſchen Wanderungen Stoll.

Winter: getrennt: Fortſetzung der griechiſchen Ge⸗ ſchichte bis auf die Nömer. Brandſcheid.

II Cl. a wöch. 3 St. Hiſtoriſch⸗geographiſche Ueberſicht der alten aſiatiſchen Reiche. Geographie von Altgriechen⸗ land. Geſchichte Griechenlands. Beginn der römiſchen Ge⸗ ſchichte. Stoll.

1. Cl. wöch. 3 St. Deutſche Geſchichte von der Zeit der Kreuzzüge bis zum Ende des 18. Jahrhunderts. Repe⸗ titionen aus der griech. Geſchichte. Derſelbe.

e) Hodegetik. 1. Cl. wöch. 1 St. im Winter. Zweck, Bedeutung und Einrichtung des akademiſchen Studiums mit Rückficht auf die verſchiedenen Facultäten. Schmitt.

f) Religionsunterricht.

a. Evangeliſcher Religionsunterricht.

VIl. und VI. Cl. wöch. 2 St. Bibliſche Geſchichte, Bibelſprüche und Geſangbuchlieder. Sauer.

V. uud IV. Cl. wöch. 2 St. Aus dem evangeliſchen Landeskatechismus das erſte Hauptſtück; Memoriren der Bibelſprüche und zwölf Geſangbuchslieder, ſowie das Wich⸗ tigſte aus dem Leben ihrer Verfaſſer; ſchriftliche Arbeiten über die Sonntagspredigten. Doͤrr, Stadtpfarrer.

Ill. und II. Cl. wöch. 2 St. Erklärung eines Theils des Evangeliums Lucä; mittlere Kirchengeſchichte; ſchrift⸗ liche Predigtwiederholung. Derſelbe.

1. Cl. wöch. 2 St. Reden des Herrn Jeſu nach Mat⸗ thäus in der Urſprache; mündliche Vorträge über die Son⸗ tagspredigten. Derſelbe.

b. Katholiſcher Religionsunterricht.

VII. und VI. Cl. wöchentl. 2 St. Bibl. Geſchichte des alten Teſtamentes nachSchuſter. Kleiner Dib⸗ ceſankatechismus: 2. und 3. Optſtck. Großer Diöceſan⸗ katechismus: 1. Hptſtck. Noll, Pfarrer.

V. und IV. Cl. wöch. 2 St. Großer Diöceſankatechismus: 2. Hptſtck. Derſelbe.

III. und II. Cl. wöch. 2 St. Die moſaiſche Offen⸗ barung und 1. Hälfte der chriſtlichen nachMartin.,

Derſelbe.

C. Kunſtübungen. a) Kalligraphie.

VII. Cl. wöch. 3 St. Einüben der Grundformen der deutſchen und lateiniſchen Schrift; die Alphabete; Schreib⸗

VI. Cl. wöch. 2 St. Fortgeſetzte Schreibübungen, ſo⸗ wie Uebungen im Schnellſchreiben nach Dictaten. Derſ. V. Cl. wöch. 2 St. Wie in Cl. VI, nebſt Uebung der griechiſchen Schrift. Derſelbe.

b) Zeichnen. a) öffentlich.

VII. Cl. wöch. 2 St Anfangsgründe im freien Hand⸗ zeichnen. Umriſſe einiger Körperformen in großartigen Linien an der Wandtafel. Durſt, Zeichenlehrer.

VI. Cl. wöch. 2 St. Freies Handzeichnen nach Natur⸗ körpern mit Anwendung der Perſpective. Geſichtstheile in Umriſſen und leichter Schattirung. Derſelbe.

VI. Cl. wöch. 2 St. Wie oben in erhöhter Weiſe. Thierſtudien nach P. Adam. Köpfe, Hände und Füße des menſchlichen Körpers in halber Schattirung. Aufnahme (nach der Natur) einzelner Fragmente mit Anwendung der Perſpective. Derſelbe.

IV. Cl. wöch. 2 St. Architectoniſche Fragmente. Aus⸗ geführte Köpfe, Landſchaften und Pflanzen in Aaguarell. Leichte Aufnahmen nach der Natur. Derſelbe.

b. Privatim

wurde der Zeichenunterricht in ausgeführten Köpfen, wie auch in Landſchaften in zwei Stunden wöchentlich ertheilt. Ingleichen freie Aufnahme nach der Natur landſchaftlicher Gegenſtände mit Anwendung der Perſpective. Studien nach Gypsmodellen einzeluer Geſichtstheile des menſchlichen Kopfes. Derſelbe.

c) Geſang.

VII. u. VI. Cl. wöch. 2 St.; Gehör⸗ und Treffübungen; das Nothwendige aus der Theorie. Einübung ein⸗ und zweiſtimmiger Lieder. Sauer.

V. und IV. Cl. wöch. 1 St., III. u. II. Cl. b. wöch. 1 St. Einübung von Chorälen und vierſtimmiger Geſänge 8 Derſelbe

D. Körperliche Uebungen.

a) Tanzunterricht,

der in einem dazu beſtimmten Saale des Gymnaſiums er⸗ theilt wird, nahmen während des Winterſemeſters 14 Schüler bei dem Tanz⸗ und Turnlehrer Liebich.

a) Turnunterricht. Die Leitung der Turnübungen auf bem Turnplatze in den erſten Wochen des Sommerſemeſters, ſowie die Ein⸗ übung der Riegenvorſteher beſorgte während des Winters Derſelbe. c) Reitunterricht.

Reitunterricht wurde, wie in früheren Jahren mit Be⸗ nutzung der Herzoglichen Reitbahn an einzelne Schüler der beiden oberſten Käaßſen ertheilt von dem Reitlehrer Stroh.

d) Baden und Schwimmen. Die Bade⸗ und Schwimmanſtalt des Gymnaſiums, die

übungen in denſelben, ausgeführt in Worten und Säten. Sauer.

während des heißen Sommers vielfach benutzt wurde, ſtand in der früheren Weiſe unter Aufſicht und Leitung des hie⸗ ſigen Bürgers und Damaſtwebers G. Landmann.

4