Aufsatz 
Bericht über die Grundsteinlegung zum neuen Gymnasial-Gebäude / vom ... Otto Frick
Entstehung
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2. Althans, Rudolf. 15. Kröger, Otto.

3. Bödeker, Otto. 16. Löwer,* Wilhelm.

4. Bödeker, Ernſt. 17. Menſing, Wilhelm. 5. Cramer, Carl(Nenndorf). 18. Matthei, Heinrich.

6. Fiſcher, Fritz.. 19. Pimſner, Ludwig.

7. Fredeking, Wilhelm. 20 Poppelbaum, Ludwig. 8. Grove, Wilhelm. 21. Propping, Auguſt. 9. Hartmann, Arthur. 22. Stock, Wilhelm. 10. Haupt, Rudolf. 23. Schrader, Gottfried(Weſtendorfer Landwehr) 11. Höne, Paul. 24. Walther, Wilhelm. 12. Jung, Friedrich. 25. Werner, Albert. 13. Kießlich,* Carl. 26. Wilke, Carl. 14. Kottmann, Ernſt.

Chronik des Gymnaſiums.

Auch in dem abgelaufenen Schuljahr hat das Lehrer⸗Collegium manrichfache Ver⸗ änderungen erfahren. Mit dem 1. April trat in daſſelbe ein als Gymnaſial⸗Elementarlehrer und Ordinarius der neu errichteten Sexta Herr Auguſt Roſenſtock, bisher ord. Lehrer an der höhern Bürgerſchule zu Carlshafen(ſ. d. vorj Progr. S. 26).

Auguſt Roſenſtock, geb. 1847 zu Neſſelröden b. Eiſenach, erhielt ſeine Ausbildung auf dem Seminar zu Homberg. Nachdem er kurze Zeit eine Hauslehrerſtelle bekleidete, wurde er 1868 an der höheren Bürgerſchule zu Carlshafen angeſtellt, an welcher Anſtalt er bis Oſtern 1875 thätig geweſen iſt. Beim Ausbruch des deutſch⸗franz. Krieges eilte auch er zur Fahne, nahm an der Schlacht bei Wörth thätigen Antheil, wurde aber ſpäter wieder entlaſſen, um in Berlin die Central⸗Turn⸗ anſtalt zu beſuchen. Er benutzte zugleich dieſen Aufenthalt zu ſeiner weiteren wiſſenſchaftlichen und pädagogiſchen Ausbildung.

Dagegen verließ uns zu gleicher Zeit der Candidat des höheren Schulamts Herr Carl Wenderhold aus Homberg, der ſeit dem 1. Novbr. 1874 zur Aushilfe und zur Ableiſtung ſeines Probejahres dem hieſigen Gymnaſium überwieſen worden war.(ſ. das vorj. Progr. S. 26). Durch Krankheit genöthigt mit dem Beginn des Sommer⸗Semeſters einen längeren Urlaub nachzuſuchen, ſtarb er am 12. Juli im elterlichen Hauſe zu Homberg. Die Lauterkeit ſeines Characters, der milde Ernſt ſeines Weſens und die ſtrenge Gewiſſenhaftigkeit, mit welcher er ſeines leidenden Zu⸗ ſtandes ungeachtet ſeinen Pflichten nachkam, haben ihn uns lieb und werth gemacht; die Anſtalt wird ſein Andenken in Ehren halten. Da wir der Aushilfe eines zweiten Mathematikus nicht wohl entbehren konnten, wurde vom 1. Juni ab der Schulamts⸗Candidat Herr Hermann Spranck aus Neukirchen vom Königl. Provinzial⸗Schul⸗Collegium dem h. Gymnaſium zur Beſchäftigung überwieſen.

Mit dem 1. Octbr. verließ uns der ſeit Mich. 1873, zuletzt als Hülfslehrer am h. Gym⸗ naſium beſchäftigte Candidat des h. Schulamts Herr Eickhoff aus Gütersloh, um zunächſt in ſeiner Heimath ſeine Geſundheit zu kräftigen. An ſeine Stelle trat Herr Dr. phil. Max Häſecke aus Wittſtock, um zunächſt proviſoriſch die 3. ord. Lehrerſtelle zu verwalten.

Max Auguſt Häſecke, geb. den 6. Mai 1851 zu Wittſtock(Provinz Brandenburg) be⸗