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ihm gleichsam vorbereitet worden. Wann indes die tatsäch- liche Erwerbung des Platzes erfolgte, auf dem heute der römische Kaiser steht, lässt sich nicht genaàu feststellen. Die Stadtaufnahme von 1657 sagt¹):»Ein Hauss zum kleinen Stern genannt(daneben) ist eigen Michel Streitern wittib.« »Eine behaussung zum grossen Stern, nunmehr zum fröh— lichen Mann daneben, sambt stallung bronnen und begriff ebenmesig eigen Michel Streitern²) wittib.« Diese beiden Angaben beweisen, dass der kleine und grosse Stern, auf deren Gebiet Rokoch einen Neubau aufführte, 1657 noch nicht in seinem Besitz waren. Wenn sich nun an der Hof— seite des Rokochischen Neubaues die Ziffern 64 als Reste einer Bauzahl finden, so kann man nicht länger zweifelhaft sein³), wie diese zu ergänzen sind. Die Jahreszahl 1664 be— zeichnet den Endpunkt des Neubaues, den Rokoch an Stelle des kleinen und grossen Sternes errichtete. Er gab ihm den Namen zum Marienberg. Diese Bezeichnung bliebü) bis zum Jahre 1744; damals starb das letzte männliche Olied der Mainzer Rokoch; das Haus ging in anderen Besitz über und wurde Gasthaus. Erst da taucht der Name zum römischen Kaiser auf.
Neben diesen beiden vornehmen Häusern hatte Rokoch in Mainz und Umgebung einen nicht unbedeutenden Grund- besitz. Die Mühle auf dem bplatze der späteren Mainzer Lederwerke ist bereits genannt. in ihrer Nähe, bei der heutigen Zanggasse, lag ein grosser Garten?), der dem Rent- meister gehörte. In der Altmünstergasse⁰) hatte Rokoch drei Zinshäuser mit einem grossen Garten, sowie ein anderes Haus mit kleinem Hof erworben. Dabei besass?*) er nach
bildeten, als zu recht bestehend und verwerfen die Appellation. Des— halb wird der Bescheid der am letzten 25. Juni von dem Unterbauamt erging, bestätigt und dem Appellanten bei 10 fl. Strafe auferlegt, das Rauchloch in seinem Schornstein wieder aufzumachen.— In der Stadt- aufnahme von 1687 wird»Caspar Schauer Krähmer« als Eigentümer des Hauses in der Mailandsgasse genannt(Vergl. Beilage Nr. 2); er ist wohl ein Sohn des Johann Caspar Schauer. 1) XXXIX Nr. 12 und 13 und Beilage Nr. 2.
2) In der Stadtaufnahme von 1644 Nr. 926 ist Michel Streitt Gast- halter und Postreiter Besitzer des Gasthauses zum fröhlichen Mann. Michel Streit wird 1645 bei den Karmeliten beerdigt. Kirchenbuch v. St. Quintin.
3) Neeb, I. 221, Mainzer Kunstdenkmäler(Privatbesitz) J. S. 69 hielt die Ergänzung 164. und 1664 für möglich.
4) Vergl. Beilage Nr. 2.
5) Vergl. die Zusammenstellung in Beilage 1.
6) Desgleichen.
7) Desgleichen.


