Aufsatz 
Odyssee II, übersetzt
Entstehung
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Also sagte sie nun und führete, Pallas Athene, Hurtig voran; er folgte jedoch auf dem Fusse der Göttin, Als sie hinab dann waren zum Schiff und Meere gekommen, Fanden sie dort am Gestade die hauptumlockten Achäer.

Unter denselben begann des Telemachos hehres Gemüth nun: Kommt ihr Freunde, wir holen die Schiffskost, denn in dem Hause Liegt es zusammengehäuft, nichts weiss mir von allem die Mutter, Nichts auch wissen die Mägd' und eine nur hat es vernommen.

Also sprach er und führte dieselbigen, aber sie folgten, Und herholend die Sachen zumal, in das rudernde Fahrzeug Legten sie's, wie es befohlen der theuere Sohn des Odysseus. Ein stieg dann in das Schiff Telemachos, vor ihm Athene, Die auf dem Hinterverdeck sich setzt' und neben derselben Sass Telemachos nieder, und die dann lössten das Hemmtau. Selber hinein auch steigend, begaben sie sich zu den Rudern; Günstigen Wind dann sandte des Zeus blauäugige Tochter, Frischanwehenden West, der rauschend ins dunkele Meer fuhr. Doch Telemachos hiess mit ermuthendem Wort die Gefährten An das Geräthe zu gehn, und sie folgeten seiner Ermahnung; Siehe den tannenen Mast nun stellten sie in das gehölte Loch aufrichtend hinein, und banden ihn fest mit den Tauen, Und dann spannten die Seegel sie an mit geflochtenen Riemen. Aber der Wind stiess mitten ins Seegelgewand, und es rauschte Mächtig die dunkele Wog' an dem Kiel bei dem Gange des Schiffes, Doch dies lief im Gewässer den Weg vollendend in Eile Als nunmehr das Geräth in dem hurtigen Schiff sie befestigt, Stellten sie sich Mischkrüge mit Wein hin voll zu dem Rande, Und den Unsterblichen brachten, den ewigen Göttern, sie Spende, Aber vor allen besonders des Zeus blauäugiger Tochter. Während der Nacht nun fuhr und der folgenden Frühe das Schiff hin.