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neuerer Werke, welche Herr Buchdrucker Scheel dahier der Bibliothek zum Geschenk machte.
Dem geographischen Lehrapparat gingen durch die Munificenz k. Ministeriums des Innnern einige weitere Blätter der dahier erscheinenden topographischen Karte Kur- hessens als Geschenke zu.
C. Stiftungen und Beneſicien.
Die Richter'sche Denkmünze(s. Programm von 1848, S. 79 ff.) erhielt zu Ostern v. J. der Abiturient Ludwig Manz.
Das Schönfeld'sche Beneficium bezog zur einen Hälfte der Studiosus Carl Molter, zur anderen der Unterprimaner Christian Israel.
Erlass des Schulgelds war für das ganze Schuljahr bezw. einen Theil desselben
27 Schülern bewilligt.
D. Sonstiges.
Der Lehrcursus des Sommerhalbjahrs begann am 24. April, der des Winterhalb- jahrs am 9. October.
Aufnahmeprüfungen fanden unmittelbar vor Beginn, Maturitätsprüfungen in der 2. Hälfte des Sommer- und Winterhalbjahrs Statt; die Herbstprüfungen wurden am 18., 19. und 20. September abgehalten.
Ferien waren im Sommer vom 3. bis zum 29. Juli, im Winter vom 23. Decem-
ber bis zum 3. Januar.
Am 6. August begingen Lehrer und Schüler eine gemeinsame Abendmahlsfeier in der St. Martinskirche.
Zum Gedächtniss des höchsterfreulichen Geburtsfestes Sr. Königlichen Hoheit des Kurfürsten, welches im verwichenen Jahre auf einen Sonntag fiel, wurde am 19. August in der festlich geschmückten Aula eine Vorfeier veranstaltet, welcher ein Theil der Eltern und Angehörigen unserer Schüler auf ergangene Einladung anwohnte. Gesang- und Declamationsstücke wurden in angemessenem Wechsel vorgetragen; zum Schlusse hielt der Director eine auf die Feier des Tages bezügliche Rede.
Einen seiner strebsamsten und hoffnungsvollsten Schüler, der durch seltene Her- zensgüte sich die ungetheilte Liebe seiner Lehrer erworben hatte— den Oberprimaner Eduard Schreiber— verlor das Gymnasium am 10. Februar durch den Tod. Er starb nach längerem Leiden in seiner Vaterstadt Eschwege.
Der Gesundheitszustand der Schüler war im Ganzen genommen ein befriedigender.


