Aufsatz 
Das Schreiben und die Schrift. Schulrede
Entstehung
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3) Engliſche Sprache, bei dem Klaſſenführer, 3 Stunden wöchentlich: a. Syntax nach dem Lehrbuch von Baskerville: der Artikel, das Fürwortman, das Zeitwortlaſſen, die Hülfszeitwörter, der Infinitiv, die Participien, die Conjunctionen und die Präpoſitionen; ſchriftliche Ueberſetzung der dazu gehörigen Aufgaben. b. Engliſche Chreſtomatie von Süpfle: Ueberſetzung der Leſeſtücke der zweiten und dritten Ab⸗ theilung, welche theils zurück überſetzt, theils wieder erzählt wurden. Memoriren poetiſcher Stücke.

8. Mathematik. 1) Geometrie, bei Herrn Albert, 2 Stunden wöchentlich: Die Stereometrie, nach Becker's Stereometrie..

2) Algebra, bei Herrn Schumacher, nach deſſen Lehrbuche, 2 Stunden wöchentlich: Gleichungen des erſten und zweiten Grades, mit einer und mehreren Unbekannten; arithmetiſche und geometriſche Progreſſionen; Zinſeszinsrechnung.

3) Kaufmänniſches Rechnen und Buch führung, bei Demſelben, nach deſſen Lehrbuche, 2 Stunden wöchentlich: Wiederholung, Arbitragenrechnung; die gerade Art der Zinſenberechnung bei Contocorrenten; vielfache Uebungen. Die Grundzüge der einfachen und doppelten Buchführung mit Uebungen und Eintragen in Caſſa⸗ buch, Memorial und Journal.

D. Naturwiſſenſchaften. 1) Chemie, bei dem Director, nach eigenem Lehrbuch, 2 Stunden wöchentlich: Einleitung in die Chemie, Aequivalentenlehre, Beſchreibung der Nichtmetalle, durch Verſuche erläutert.

2) Phyſik, bei Herrn Albert, 2 Stunden wöchentlich: Hydroſtatik und Aöroſtatik, Magnetismus, Electricität. Aufgaben aus den Sammlungen phyſikaliſcher Aufgaben von Frick und Fliedner. Lehrbuch: Schödler's Buch der Natur. nanin

E. Hiſtoriſche Wiſſenſchaften. 1) Geſchichte, bei Herrn Kölſch, 2 Stunden wöchentlich: Geſchichte Deutſchlands von der Reformation bis Joſeph II.; Ueberſicht der Geſchichte der wichtigſten europäiſchen Staaten, nach Welter's Lehrbuch.

2) Geographie, bei Herrn Würth, 2 Stunden woöchentlich: Betrachtung der Hülfsmittel der aſtronomiſchen Beohachtung; Eintheilung des Himmels; die Erde in ihrem Verhältniß zur Sonne und Mond; das Sonnen⸗ und Weltſyſtem; dabei aſtronomiſche, trigonometriſch zu löſende Aufgaben. Geographie von Aſien und Afrika. 5)1

F. Zeichnen. 1) Bei Herrn Schleidt, gemeinſchaftlich mit der I. Klaſſe, 2 Stunden wöchentlich: Ornamente, Landſchaften, Köpfe in Conturen und Schattirungen, in Blei und Kreide ausgeführt.

2) Geometriſches Zeichnen, bei Herrn Albert, 2 Stunden wöchentlich: Bau⸗ und Maſchinentheile, mit beſonderer Rückſicht auf Apparate und Maſchinen, welche in der Phyſik betrachtet wurden. Uebung im Anlegen von Farbetönen.

G. Modelliren. Bei Herrn Schleidt, gemeinſchaftlich mit der I. Klaſſe, 2 Stunden wöchentlich. Nach Gypsmodellen in Thon. 1

H. Schönſchreiben. Bei Herrn Magnus, 1 Stunde wöchentlich: Praktiſche Anwendung der Schriften bei kaufmänniſchen Scripturen. 2 ni n

Irſte Klaſſe. Alaſſenführer; Herr Schumacher.

A. Religionsunterricht. 1) Die katholiſchen Schüler, gemeinſchaftlich mit der II. Kaaſſe, bei Herrn Schmelzer; vom 25. Okt. bei Herrn Dr. Geier, 2 Stunden wöchentlich: Beweis der Göttlichkeit des Chriſtenthums und der Kirche. 1*

9) Die evangeliſchen Schüler, gemeinſchaftlich mit der II. Klaſſe, bei Herrn Pfarrer Steinmetz, 2 Stunden wöchentlich: Kirchengeſchichte. Das Buch Hiob und die Pſalmen. Geographie von Paläſtina. Ge liche Lieder wurden mitgetheilt und theilweiſe memorirt.

3) Die israelitiſchen Schüler, gemeinſchaftlich mit der II. und III. Klaſſe, bei Herrn Schauer, 2 Stunden wöchentlich: Ueber das Gebet, Feſttage und Bedeutung der Ceremonien. Schriftliche Arbeiten über Pflichtenlehre. leberſtzun des Exodus und bibl. Geſchichte bis nach den Makkabäern. n

B. Sprachen. ¼ eutſche Sprache, bei Herrn Dr. Bamberger, vom 6. Dez. bei Herrn Külb, 4 Stunden wöchentlich. Deutſche Literaturgeſchichte, nch Gredy's Lehrbuch, mit beſonderer Berückſichtigung der klaſſiſchen Periode. Mehrere Dramen von Schiller, Göthe und Leſſing wurden geleſen und erklärt. Aufſätze.

2) Franzöſiſche Sprache, bei Herrn Simon, 4 Stunden wöchentlich: Aus Steup's Schuͤle des franzöſiſchen Briefſtyls wurden 28 Briefe aus dem Deutſchen ins Franzöſiſche ſchriftlich überſetzt. In Raff's