Aufsatz 
Das Schreiben und die Schrift. Schulrede
Entstehung
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C. Mathematik. 1) Geometrie, bei dem Klaſſenführer, 2 Stunden wöchentlich: Flächeninhalt der geradlinigen Figuren, Aehnlichkeit derſelben, Proportionen bei dem Kreiſe, Rectification und Quadratur des⸗ ſelben. Körperberechnungen. ul 1 2 ½ 2

2) Arithmetik, bei Herrn Schumacher, nach deſſen Lehrbuche, 2 Stunden wöchentlich: Buchſtaben⸗ Ahmung Potenzen und Wurzeln; Quadrat⸗ und Kubikerhebung; Quadrat⸗ und Kubikwurzelausziehung; Loga⸗ rit men. 1 8 5 3 1 2 1 1 isr 14 1

3) Kaufmänniſches Rechnen, bei Demſelben, nach deſſen Lehrbuche, 1 Stunde wöchentlich: All⸗ gemeine Begriffe über Handel, Waare, Geld, Münzen(Münzfuße), Papiergeld, Banken, Wechſel, Waarenhandel mit Speſen u. ſ. w.; Procent⸗, Zins⸗, Discont⸗, Agio⸗ und Waarenberechnungen; Münz⸗ und Wechſelrechnung.

C. Naturwiſſenſchaften. 1) Zoologie, bei dem Direktor, nach eigenem Lehrbuche, 1 Stunde wöchentlich. Beſchreibung der wirbelloſen Thiere. 720

2) Botanik, bei Herrn Würth, nach SchödlersBuch der Natur, 2 Stunden wöchentlich: Die Lehre vom inneren und äußeren Bau und der Ernährung der Pflanzen; Syſtemkunde, Beſtimmung und Be⸗ ſchreibung der Pflanzen, im Sommer mit Excurſionen.

3) Phyſik, bei dem Klaſſenführer, 2 Stunden wöchentlich: Einführung in die Phyſik, abſolutes und ſpecifiſches Gewicht der Körper, das Parallelogramm der Kräfte und das Geſetz des Hebels, einfache Ma⸗ ſchinen. Einiges über flüſſige und luftförmige Körper. Löſung von Berechnungsaufgaben aus Frick's Samm⸗ lung phyſikaliſcher Aufgaben. Lehrbuch: Schödler'sBuch der Natur.

E. Hiſtoriſche Wiſſenſchaften. 1) Geſchichte, bei Herrn Kölſch, 2 Stunden wöchentlich: Die deutſche Geſchichte bis zur Reformation, nach Welter's Lehrbuch.

. 2) Geographie, bei Herrn von Berks, 2 Stunden wöchentlich: Die Staaten Europa's mit Aus⸗ nahme von Deutſchland, der Schweiz, von Holland und Belgien, nach Schachts Schul⸗Geographie; Kartenzeichnen. 4

F. Zeichnen. 1) Bei Herrn Schleidt, 2 Stunden wöchentlich: Conturen und ſchattirte Qruamente, Köpfe und Landſchaften. 1 nid

2) Geometriſches Zeichnen, bei dem Klaſſenführer, 2 Stunden wöchentlich: Geometriſche Con⸗ ſtructionsaufgaben, Conſtruction wichtiger krummer Linien, Grund⸗ und Aufriß einfacher Körper, parallelperſpec⸗ tiviſche Anſichten und Netze derſelben. Hſincb itirru

G. Schönſchreiben. Bei Herrn Magnus, 2 Stunden wöchentlich: Wie bei der IV. Klaſſe.

Zweite Klaſſe. Klaſſenführer: Herr Simon.

A. Religionsnnterricht. 1) Die katholiſchen Schüler, gemeinſchaftlich mit der I. Klaſſe, bei Herrn Schmelzer; vom 25. Okt. bei Herrn Dr. Geier, 2 Stunden wöchentlich: Beweis der Göttlichkeit des Chriſtenthums und der Kirche. 4

2) Die evangeliſchen Schüler, gemeinſchaftlich mit der I. Klaſſe, bei Herrn Pfarrer Steinmetz, 2 Stunden wöchentlich: Kirchengeſchichte. Das Buch Hiob und die Pſalmen. Geographie von Paläſtina. Geiſtliche Lieder wurden mitgetheilt und theilweiſe memorirt. 1 3

3) Die israelitiſchen Schüler, gemeinſchaftlich mit der I. und III. Klaſſe, bei Herrn Schauer, 2 Stunden wöchentlich: Ueber das Gebet, Feſttage und Bedeutung der Ceremonien. Schriftliche Arbeiten über Pflichtenlehre. Ueberſetzung des Erodus und bibliſche Geſchichte bis nach den Makkabäern.

B. Sprachen. 1) Deutſche Sprache, bei Herrn Dr. Bamberger; vom 6. Dez. bei Herrn Külb, 3 Stunden wöchentlich: Das Wichtigſte aus der Metrik und Poetik, theilweiſe nach Heyſes Leitfaden. Lectüre und Erklärung der meiſten Gedichte Schiller's. Aufſät]ke. iſe

2) Franzöſiſche Sprache, bei dem Klaſſenführer, 5 Stunden wöchentlich: a. Franzöſiſche Converſations⸗Grammatik von Otto, II. Curſus: Die unbeſtimmten Fürwörter, die Umſtandswörter, die Verneinungswörter, die Vorwörter, die Bindewörter, der Gebrauch des Zeitwortes im Allgemeinen, Gebrauch der Zeiten in Redeweiſen, der Infinitiv, die Participien und die Wortſtellung: ſchriftliche Ueberſetzung der dazu gehörigen Aufgaben. b. Aus Steup's Schule des franzöſiſchen Vyeffcyn wurden 36 Briefe aus dem Deutſchen in's Franzöſiſche ſchriftlich überſetzt. c. Franzöſiſches Leſebuch von Albrecht und Simon: Ueberſetzung der Leſeſtücke der dritten, vierten und fünften Abtheilung, welche zu freien Reproductionen und Retroverſionen dienten. Memoriren poetiſcher Stücke. d. Sprechübungen mit Benutzung des Handbuches von Ahn. 24 G6ntn

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