Aufsatz 
Die Umgestaltung der Unterrichtsräume für Physik im Ludwig-Georgs-Gymnasium zu Darmstadt
Entstehung
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7 Vakuumglühlampe für am empfehlenswertesten. Denn wenn das Nernstlicht auch schöner ist, so ist es doch da, wo man rasch von der Dunkelheit zur Helligkeit übergehen will, nicht zu gebrauchen, und Bogenlampen sind dadurch unbequem, dass sie eine Bedienung verlangen. Wir haben daher überall da, wo sich drei Lampen zusammen benützen lassen, die Osmium- lampe verwandt, wie bei def, ghi, klm(vergl. Fig. l, wo die Lampen eingezeichnet sind), und sonst die Kohlenfadenlampe, so bei a, b, u, v und p. Beinc befindet sich eine Nernstlampe, deren Glühstäbchen als Lichtzeiger für ein Spiegelgalvanometer dient. Für gelegentliche Verwendung einer Stehlampe wurde an jedem Experimentiertisch und bei allen anderen Tischen eine Steckdose angebracht, so bei D, G, L, M, N.

Die 1. und 2. Abzweigung von der Lichtleitung(Fig. 2), die die Lampen k bis o und die Dosen M und N enthalten, gehen von den Kupferschienen der schon erwühnten, im Ar- beitszimmer befindlichen 1. Schalttafel aus. Die beiden zwischen den Schränken befindlichen Glühlampen u und v werden von dem an der Wand angebrachten Ausschalter d aus betätigt, der Ausschalter für die drei Osmiumlampen klm, die den Experimentiertisch im Arbeits- zimmer beleuchten, sitzt auf der 1. Schalttafel. Die 3. bis 6. Abzweigung führen ins Haus; an einer von ihnen liegt die Lampe p des Zimmers III. Die 7. bis 10. Zweigleitung geht von den Kupferschienen der im Lehrsaal befindlichen 2. Schalttafel aus, wohin der Strom von den Schienen der 1. Tafel geleitet wird. Der 7. Zweig enthält die Glühlampen a und b, die zur Tafelbeleuchtung dienen, der 8. Zweig die Nernstlampe c und die Dosen D, G, L und der 9. und 10. die Osmiumlampen d ef über dem Experimentiertisch des Lehrsaals und ghi über den Sitzplätzen der Schüler. Der Ausschalter- für die Tafelbeleuchtung befindet sich auf der 2. Schalttafel, der für die Nernstlampe an der Wand bei t, und die beiden Reihen der Osmiumlampen können von je zwei Umschaltern aus betätigt werden. Die Umschalter zu def sitzen bei ſ an der Tür und bei auf der 2. Schalttafel, die zu g h i bei d auf der Schalttafel und bei a neben der noch später zu erwähnenden Projektionslampe. Nachträglich ist es von uns als ein Mangel empfunden worden, dass sich die Lampen def nicht von dem Experimentiertisch aus betätigen lassen, da man sich so, um hell zu machen, von dem Tisch aus im Dunkeln nach dem Umschalter hintasten muss. Weun die Anlage noch einmal zu machen wäre, würden wir einen der beiden Umschalter b oder am Experimentiertisch anbringen.

Die Kraftanlage.

Wie die Figur 2 zeigt, sind von den drei Kraftleitern 6 verschiedene Leitungen ab- gezweigt. Davon sind die Leitung zu den 19 Ventilatoren im Hause, auf die übrigens hier nicht weiter eingegangen werden soll, und die eine Experimentierleitung an die Schienen der 1. Schalttafel, dagegen die drei anderen Abzweigungen an die Schienen der 2. Schalttafel angeschlossen.

In dem ersten der 5 zu dem physikalischen Institut gehörigen Stromzweigen liegt die Projektionslampe. In die Leitung ist der Vorschaltwiderstand von 7 ½ Q eingebaut und in einem Schrank unter dem Experimentiertisch untergebracht. Es empfiehlt sich jedoch, den Widerstand offen anzubringen, da in einem solchen Schrank bei längerem Brennen der Lampe die Luft recht heiss wird. In dem Stromkreis liegen weiter zwei parallel geschaltete Steck- dosen, so dass man die Lampe an zwei verschiedenen Stellen benutzen kann. Die eine Dose befindet sich am gewöhnlichen Standort der Lampe bei F, die andere am Experimentiertisch bei E. Durch einfaches Einsetzen eines Steckers wird dann die Lampe gebrauchsfertig. So- wohl die Stecker für die Lampe als auch alle anderen, mit Ausnahme der Lichtstecker, haben zwei verschieden starke Steckstifte und dementsprechend die Dosen verschieden weite