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Dr. Dieffenbach, F. Noack, G. Schilling, W. Reuß, A. Gebhard, K. Größer, G. Krausmüller.
Als Volontär war thätig: Acceſſiſt Arnold Garnier, 20. 5. 1886 bis Herbſt 1886, (Neue Sprachen).
Die jetzt an der Anſtalt wirkenden Lehrer ſind auch in den Schulnachrichten(ſ. u.) aufgeführt.
Den evangeliſchen Religionsunterricht erteilten ſeit 1877: 1. Pfarrer Chr. Diehl(ſ. o. auch unter Nr. 21). 2. Seit deſſen Tode(14. 8. 1887) Pfarrer Otto Bonhard.
Den katholiſchen Religionsunterricht: 1. Kaplan J. Schröder(ſ. auch oben) bis 16. 11. 1887, verſ. als Pfarrer nach Guntersblum, jetzt Pfarrer in Offſtein.
2. Pfarrer Johannes Heeß, vom 31. 11. 1887 bis 7. 11. 1893, verſ. als Pfarrer
nach Hofheim bei Worms.
3. Pfarrverwalter Burtſchell, vom 7. 11. 1893 bis 30. 6. 1894, verſ. als Pfarrer
nach Geinsheim.
4. Pfarrer Georg Landoogt, ſeit 29. 7. 1894.
Aus dieſer Zuſammenſtellung ergiebt ſich, daß von 1847—1877 an der Anſtalt gewirkt haben 24, von da bis 1897 ebenfalls 24 ordentliche oder mit der Verwaltung einer Hauptſtelle betraute Lehrer(darunter drei vor und nach 1877); ferner vorübergehend, zur Aushilfe er⸗ krankter, beſonders aber zu militäriſchen Ubungen einberufener Kollegen neun Acceſſiſten oder Aſſeſſoren, außerdem ein„Volontär“; evangeliſche Religionslehrer(außer Pfarrer Ch. Diehl) 3, katholiſche 15 Hilfslehrer.
Der moſaiſche Religionsunterricht war übertragen:
den Lehrern 1) Simon Schwarz— 17. 12. 1886; 2) Jakob Bähr von 7. 1. 1887 bis 1. 11. 1888; 3) Löb Strauß bis zum 8. 10. 1890; 4) Heinemann Schiff ſeit 3. 4. 1891.
Als Schuldiener oder Pedellen ſind anzuführen: 1) Johann Dauth bis 2. 7. 1881; 2) Daniel Wannemacher ſeit 13. 7. 1881. Dieſer wurde durch Dekret vom 1. Auguſt mit Wirkung vom 1. Juli 1891 df. angeſtellt.
Die Kaſſe der Anſtalt wurde verwaltet von dem Rechner Heichemer bis 19. 5. 1888 und dem Kaufmann Hermann Weiß bis 7. 2. 1890; dann von den Großh. Reallehrern L. Knöpfel(bis Herbſt 1890), G. Heil(bis Oſtern 1894), J. Götz. 2
Das Schulgeld betrug 1855: 25 Gulden, für weniger Bemittelte nur 12 Gulden; 1876: 60— 80 Mark, für Latein und Griechiſch lernende Schüler 100 Mark.
Die Programme oder Jahresberichte der Anſtalt liegen vor von 1848 an mit Ausnahme folgender Jahre: 1849, 50, 59, 60, 63— 65, 68, 70, 71, 74, 77 und 1879.
Den Programmen ſind folgende Ab handlungen beigegeben:
1855. Aufgabe und Einrichtung der Höheren Bürgerſchule von Dr. J. F. Burger.
1856. a) Die Mnemonik und Stenographie als Mittel zur leichteren und ſicheren Be⸗ wältigung des Unterrichts⸗Materials in Real⸗ und Höheren Bürgerſchulen von Dr. J. F. Burger.
b) Ein pädagogiſcher Beitrag Fur Methodik des Unterrichts in der franzöſiſchen
Sprache von Dr. Fre'Möller.
1872. Der Geſchichtsunterricht von P. Steiner.
1884. Über litauiſche Volkspoeſie von Dr. Richard Löbell.
1886. Die Strauch⸗ u. Blattflechten von Heſſen, beſonders von Rheinheſſen von Dr. Bremme.
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