Aufsatz 
Die hebräischen Conditionalpartikeln / Wilh. Schmitthenner
Entstehung
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r' v. 27 genau dem d v. 28. Hieran reiht ſich Lev. 4, 22: KOſ W, wo v. 2: O dO, v. 13: e dee y 50 dx vorhergeht und v. 27: Nde KWn Dr Pd folgt. Auch Num. 5, 29 f. iſt das ede nicht wohl anders zu erklären. An andern Stellen bleibt es zweifelhaft, ob es als Relativpronomen oder als Conditionalpartikel aufzufaſſen ſei, nämlich Ex. 21, 13. 22, 8. Lev. 5, 2. Deut. 18, 22. Knobel freillich erklärt an allen dieſen Stellenr' ohne Weiteres= wenn. Allein Ex. 21, 13: 1x 8 Sr nor di e dd e e e eoen(LXX; d 98 Hix B20, d.2 6 πσσςι⁴ςοσακεν ei d Teiaς of ra. Vulg.: qui autem non est insidiatus, sed deus illum tradidit in manus ejus etc.) kann Jyye ebenſogut= quicunque ſein, als auch= wenn. Ex. 22, 8: 1yD dd d, p e), eR(L[XX d dsoue d τ ⁷ϑον mOοdeεν dινπ³ονν τν mεπαμeνσ⁶ο. Vulg. et si illi(di) judicaverint, duplum restituet proximo suo) überſetzt Knobel:wenn Gott zum Freyler macht, ſo ſoll er zwei er⸗ ſtatten ſeinem Nächſten. Dieſe gezwungene Erklärung rechtfertigt er damit, daß der Kläger nicht verurtheilt werden, von ihm alſo auch nicht die Rede ſein könne. Die gewöhnliche Ueber⸗ ſetzung:welchen Gott verurtheilt, der ſoll zweifach erſtatten läßt ſich ſehr wohl beibehalten und iſt meiner Anſicht nach ſogar vorzuziehen. Nur muß man nicht, wie es Knobel thut, dasr' mit dem vorhergehenden' in enge Verbindung bringen. Es iſt nicht 6ι6 16008, ſondern ganz allgemein öorec, quicunque: wen(in einem derartigen Falle) die Richter verurtheilen, der ſoll das Doppelte ſeinem Nächſten erſtatten. Lev. 5, 2:. Jeo Ud (LXX: H vvxn, Sxelrn, irie Edn dννινπαα Vulg. anima, quae tetigerit) enthält allerdings einen von vier Fällen, die zuſammen v. 5 ihre Erledigung finden, und v. 1. 3. 4 ſteht an den entſprechenden Stelle nimmerd. Doch berechtigt dieſe Ineoncinnität nicht dazu, hier r unbedingt mit wenn zu überſetzen. Ein quaecunque läßt ſich auch hier um ſo eher ertragen, als v. 1 grammatiſch für ſich abgeſchloſſen iſt und daher die Rede mit v. 2 neu anhebt. Deut. 18, 22: 2 X) NR D) Sn e S den ee e (LXX: dGœα εαe| τέ‿αννωm. Vulg. quod.. Praedixerit) iſt es gleichgültig, ob man Sr' rela⸗ tiviſch nimmt= was, oder conditional= wenn. Doch ſpricht das folgende 22 7 R eher für ein vorausgehendes Relativpronomen als für eine vorausgehende Conditionalpartikel. In ähnlicher Weiſe und mit gleichem Rechte, wie Knobel an den angeführten Stellen es thut, ließe ſichr' auch an folgenden als Conditionalpartikel auffaſſen: Lev. 20, 10. 11. 12. 13. 14. 15. 16. 17. 18. 20. 21, welche Stellen in einem inneren Zuſammenhang ſtehen, indem ſie eine Reihe zuſammengehöriger Verbrechen nebſt der dafür feſtgeſetzten Strafe ent⸗ halten. Doch wird man das ſtets wiederkehrende So o(Or) beſſer mit qui- cunque(quaecunque) überſetzen ſtatt mit: wenn ein Mann(eine Frau).

5. fn und 157.* 8

und 77 leiten an folgenden Stellen einen Bedingungsſatz ein: Ex. 8, 22. Lev.

25, 20. Deut. 13, 15. 17, 4. 19, 18. Ob auch Gen. 4, 14 hierher zu ziehen iſt, ſteht dahin, doch iſt gerade dieſe Stelle geeignet anſchaulich zu machen, wie aus einer deictiſchen Inter⸗ jection in eine Conditionalpartikel übergeht. V. 14 lautet:2 dyd dy N DVa n .53, d 5 Fp pNe pe m e eee e([XX ei