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nihil æque quam inopia aquæ fatigabat. Jamque haud procul exitio, totis campis procubue- rant, cum grex asinorum agrestium e pastu in rupem nemore opacam concessit. Secu- tus Moses, conjectura herbidi soli, largas aquarum venas aperit."Id levamen, et continuum sex dierum iter emensi, septimo, pulsis cultoribus, obtinuere terras, in quis urbs et templum dicata.“
Kchulnachrichten.
I. Lehrverfassung des Gymnasiums. A. Lehrerkollegium. 1
Der dem Gymnasium wegen Erkrankung des Professors Schmitthenner im Winter- halbenjahre 1855/6 zur Aushiffe beigegebene Kandidat der Philologie, Wilhelm Biehl aus Weidenhahn, verliess mit dem Schluss des vorigen Schuljahres unsere Anstalt, da er eine Anstellung im Oesterreichischen gefunden hatte. Seine Stelle blieb unbesetzt, und die von ihm bis dahin gegebenen Unterrichtsstunden mussten während des ganzen Schuljahres von den übrigen Lehrern übernommen werden..
Zu gleicher Zeit verlor das Gymnasium den Elementarlehrer B. Christ, welcher bis dahin den Rechen-, Schreib- und Gesangunterricht ertheilt hatte, durch seine Versetzung an die Elementarschule zu Hochheim. Seine Stelle wurde mit dem Beginn des Schuljahres dem Elementarlehrer Karl Reichard übertragen. Derselbe ist nach dem von ihm selbst mit- getheilten, kurzen Lebensabriss evangelischer Konfession und in Hömberg, Amts Nassau, wo sein Vater Schullehrer ist, den 17. Dezember 1829 geboren. Er besuchte von seinem 6ten bis 14ten Jahre die dortige Elementarschule und wurde von seinem Vater für das Schulleh- rerseminarium zu Idstein vorbereitet, in das er nach bestandener Adspiranten- und Konkurs- prüfung im Frührjahr 1846 eintrat. Nach seiner Entlassung aus demselben zu Ostern 1849 übernahm er eine Hauslehrerstelle, bis er im Juni 1850 von Herzoglicher Landesregierung mit der Verschung der Schule zu Becheln, Amts Nassau, beauftragt wurde. Im September desselben Jahres wurde er als militärpflichtig zu einer sechswöchentlichen Exerzierübung nach Biebrich eingerufen und nach Ablauf derselben zum Lehrgehilfen in Wehrheim, Amis Usingen, ernannt. Vom April 1851 an besuchte er ein Vierteljahr lang das Rauhe- Haus zu Horn bei Hamburg und übernahm darauf die Lehrerstelle an der Rettungsanstalt bei Nassau. Nach zweijähriger Thätigkeit in derselben wurde er im Februar 1854 als Lehrgehilfe nach Birlebach, Amis Diez, von da im Frühjahr 1855 als Lehrer an die Elementarschule zu Diez und mit April 1856 an das hiesige Gelehrten-Gymnasium versetzt, an dem er den 7. dessel- ben Monats seinen Dienst antrat.— 5
Bei dem Anfang des Schuljahres wurde ferner dem Gymnasium der Kandidat der Phi- lologie Joseph Anton Hillebrand zur Abhaltung seines Probekurses zugewiesen, dessen kurzer Lebensabriss gleichfalls nach seiner eigenen Angabe hier folgt. Geboren als Sohn des Tuchmachers Hillebrand den 29 März 1833 zu Limburg an der Lahn, katholischer Kon-
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