Aufsatz 
Untersuchungen über das hessische Schulwesen zur Zeit Philipps des Grossmütigen / von Max Georg Schmidt
Entstehung
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Begleitwort.

Nachdem schon im Jahre 1892 die Herren Provinzial-Schulrat Kannegiefser und Oberrealschuldirektor Dr. Ackermann in Kassel die ersten Verhandlungen wegen der Bildung einer Gruppe der Gesellschaft für deutsche Erziehungs- und Schulgeschichte in der Provinz Hessen-Nassau geführt hatten, gelang die Gründung der Gruppe Hessen-Nassau-Waldeck im Frühjahre 1895. Im Jahre 1897 wies der Unterzeichnete auf der 22. Versammlung des Vereins von Lehrern höherer Unterrichtsanstalten der Provinz Hessen-Nassau und des Fürstentums Waldeck zu Marburg und dann bei der gleichen Gelegenheit 1902 in Geisenheim, ferner auch auf der 6. Hauptversammlung des Vereins zur Förderung des lateinlosen höheren Schulwesens in Marburg 1899, endlich auch in der Versammlung der historischen Kommision für Hessen im Jahre 1903 auf die Ziele und Aufgaben der Gesellschaft und ihrer Gruppen hin.

An schulgeschichtlichen Arbeiten waren unterdessen aus unserem Gebiete in den Mitteilungen der Gesellschaft er schienen: Schola et Methodus Gaertneriana(Gymnasium zu ldstein, ca. 1700), von Ch. Spielmann in Wiesbaden(Jahr gang Il); Ordnungen und Notizen zur Schulgeschichte des Rheingaues(1520 1697), von F. W. E. Roth in Geisenheim; Lehrpläne von Bürger- und Realschulen der Provinz Hessen- Nassau aus der Zeit der französischen Fremdherrschaft, von Karl Knabe in Kassel(Jahrgang IV); Zwei Beiträge zur Geschichte des Volksschulwesens von Niederlahnstein aus dem XVIII. Jahrhundert und Ein Schönschreibheft des Prinzen Wilhelm von Nassau aus dem Jahre 1807, beides von S. Widmann zu Oberlahnstein(Jahr gang V). Endlich gelang es auch ein besonderes Hessen-Nassau- Heft im XIII. Jahrgange zu veröffentlichen, das sechs Aufsätze über schulgeschichtliche Stoffe aus Marburg, Frankfurt a. Main, Karlshafen, Idstein und Kassel und zwar von E. Wintzer in Marburg, Neumann in Frankfurt, K. Knabe in Marburg und Ch. Spielmann in Wiesbaden enthält.