Aufsatz 
Über Rousseau's Emil
Entstehung
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4. Zur Chronik der Realſchule.

Am 14. Mai 1869 verließen die Schule mit dem Zeugniß der Reife,

nachdem ſie die oberſte Klaſſe derſelben durchlaufen hatten, folgende Schüler: 1. Karl André, 16 Jahre alt;

. Fritz Bruch, 16 J. a.;

Iſidor Gutenſtein, 15 ½ J. a.;

Joſeph Heim, 16 J. a.;

. Ludwig Kolb, 15 ½ J. a.;

.Friedrich Kopp, 16 ½ J. a.;

. Siegfried Landsberg, 15 J. a.;

. Auguſt Reitz, 17 J. a.;

.Heinrich Worms, 17 J. a.;

In ihren Abgangszeugniſſen erhielten 2 die Nummer I, 5 die Nummer II, 2 die Nummer III.

Einer der Abgegangenen beſuchte die Schule noch als Gaſtſchüler bis zum Herbſt, wo er als Poſtexpedienten⸗Anwärter bei dem hieſigen Poſtamt eintrat, 1 beſucht zu ſeiner weiteren Ausbildung die Univerſität Freiburg, 1 wird Maſchinen⸗ bauer und 6 ſind als Kaufmannslehrlinge in hieſige und Frankfurter Geſchäfte eingetreten.

Die Aufſichtsſtunde wurde im abgelaufenen Schuljahr von durch⸗ ſchnittlich 36 38 Schülern beſucht und hatgſich in den meiſten Fällen wiederum als nutzbringend bewährt.

Mit dem Schluſſe des vorigen Schuljahres ſchied aus unſerer Mitte der Großherzogliche Reallehrer Georg Walter, welchem durch die Gnade Sr. Königlichen Hoheit des Großherzogs in der ehrenvollſten Weiſe die nachgeſuchte Penſionirung verwilligt wurde. In den durch langjährige Thätigkeit er ge⸗ hörte ſeit 1836 der hieſigen Realſchule als Lehrer an und treue Hingabe an die Schule und ihre Zwecke wohlverdienten Ruheſtand begleitet ihn die Liebe ſeiner zahlreichen Schüler, die Achtung ſeiner Kollegen und der allgemeine Wunſch, daß ihm denſelben recht lange zu genießen beſchieden ſein möge! Mit dem Be⸗ ginn des neuen Schuljahres trat zur Vervollſtändigung unſeres Lehrperſonals der Reallehrer Karl Schmidt aus Weimar, ſeither Lehrer an dem Handels⸗ inſtitut in Altenburg, ein. Da durch ſeinen Eintritt die Zahl unſerer Lehrer für moderne Sprachen auf drei geſtiegen war, ſo wurde es jetzt möglich, einem lange gehegten Wunſche gerecht zu werden, indem jedem derſelben neben dem Unterricht in der franzöſiſchen und engliſchen auch der in der deutſchen Sprache in einer Klaſſe übertragen werden konnte. Der im Auguſt 1868 an unſerer Anſtalt eingetretene proviſoriſche Reallehrer Wilhelm Klingelhöffer wurde durch Allerhöchſtes Dekret vom 13. Juli 1869 auf erfolgte Präſentation zum definitiven Lehrer an derſelben ernannt, ebenſo der im April 1869 eingetretene Dr. Friedrich Schön durch Allerhöchſtes Dekret vom 26. Februar 1870. Zu unſerem Bedauern wird uns jedoch der Erſtgenannte ſchon mit dem Schluſſe des

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