Ueber den höchſten Zweck des grammatiſchen Unter⸗ richts in der deutſchen Sprache.
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Non sunt ferendli, qui Grammatieam ut tenuem ac je- junam artem cavillantur. Necessaria pueris, jucunda se- nibus, dulcis secretorum comes, ct quae vel sola omni studiorum genere plus habet operis, quam ostentationis. Ne quis igitur, tamquam parva, fastidiat grammatices ele- menta,— interiora velut sacri hujus adeuntihus adparebit multa rerum subtilitas, quae non modo acnere ingenia puerilia, sed exercere altissimam quoque eruditionem ac scientiam possit.
Quinet. Inst. Orät, I. 4.
Unſer Geiſt, ſofern er unſer Lebensprincip und unſer inneres Leben ſelbſt ausmacht, kann ſeinem Weſen nach nicht etwas Ruhendes und Un⸗ thätiges, ſondern muß eine ſich regende Kraft ſein, die hervorzutreten und Spuren ihres Daſeins von ſich zu geben ſtrebt. Soricht der Menſch, dann genügt er dieſem inneren Drang ſeines geiſtigen Lebens und befriedigt ein Grundbedürfniß ſeiner Natur, denn im Laut, im Wort, im Sus enihßent er ſich ſeiner Vorſtellungen, ſeiner Begriffe, ſeiner Gedanken, ſeier Wi a beſtrebungen und ſeiner Gefühlsregungen auf die vollſo⸗pmenite eie, 2 er läßt ſein inneres thätiges Sein aͤußerlich vernehmlich kund werden).
ich.1828: . mitthenner Methodik des Sprachunterrichts. Frkf. 2 2 5 Tur zen 6) ſich gehaltloſen Laut zum Zeichen eines inneren
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